20 December 2025, 10:33

Walddorfhäslach: Verbesserte Schulensicherheit bei Amok-Alarm

Menschen in Helmen stehen vor einem Feuer mit Gegenständen auf dem Boden, Gebäude im Hintergrund, ein Fahrzeug, ein Plakat und eine Tafel an der linken Wand und Text unten.

Walddorfhäslach: Verbesserte Schulensicherheit bei Amok-Alarm

Walddorfhäslach: Schulen erhalten verbesserte Sicherheitssysteme für Amok-Alarm

Zwei Schulen in Walddorf und Häslach rüsten für 85.000 Euro auf

19. Dezember 2025, 16:44 Uhr

Zwei Schulen in Deutschland erhalten bis zum Frühjahr 2026 modernisierte Notfallwarnsysteme. Die Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule in Walddorf und die Römerweg-Schule in Häslach werden mit der neuen Technologie ausgestattet. Das 85.000 Euro teure Projekt soll die Sicherheit an beiden Standorten deutlich erhöhen.

Das neue System umfasst eine erweiterte Amok-Alarmfunktion sowie verbesserte Brandschutzmaßnahmen. Im Ernstfall führen gezielte Sprachdurchsagen durch die Evakuierung und geben klare Anweisungen für alle Personen in den Gebäuden. Lautsprecher decken sämtliche Bereiche ab – von Klassenzimmern und Fluren über die Mensa, den Schulhof bis hin zu den Werkstätten.

In stark frequentierten Zonen lösen manuelle Meldepunkte Generalalarme aus, die den DIN-Sicherheitsnormen entsprechen. Mit Schlüssel betätigte Schalter in den Klassenzimmern, im Sekretariat und in den Lehrerzimmern ermöglichen es dem Personal, den Amok-Alarm zu aktivieren oder zu deaktivieren. Zudem übernimmt das System alltägliche Aufgaben wie das Läuten der Pausenzeichen. Die Installation wird von der Gurt Elektro AG mit Sitz in Liechtenstein durchgeführt. Dank eines Notstromaggregats bleibt die Technik auch bei Stromausfällen funktionsfähig. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2026 beginnen, wobei eine vollständige Abdeckung beider Schulen geplant ist.

Nach der Inbetriebnahme sorgen die Anlage für deutlich verständlichere Sprachwarnungen und zuverlässigere Notfallreaktionen. Lehrkräfte und Schüler:innen profitieren an beiden Standorten von verbesserten Sicherheitsvorkehrungen – etwa bei Brandevakuierungen oder im Fall eines Amokalarms. Die Investition von 85.000 Euro garantiert langfristig eine hohe Einsatzbereitschaft in kritischen Situationen.