25 March 2026, 08:35

Wallaby auf Abwegen: Warum Berlins Jagd nach dem Kladower Känguru scheitert

Ein wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras bei Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Wallaby auf Abwegen: Warum Berlins Jagd nach dem Kladower Känguru scheitert

Flüchtendes Wallaby in Berlin-Kladow: Aus Begeisterung wird Frust

Seit Sonntag, dem 22. März 2026, streift ein Wallaby frei durch den Berliner Ortsteil Kladow. Was zunächst mit Begeisterung und viralen Memes begann, hat sich mittlerweile in wachsende Verärgerung gewandelt – denn die Behörden kommen mit der Wiederergreifung des Tieres nicht voran. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Meldungen von Sichtungen, will aber selbst keine aktive Suche durchführen.

Das etwa 70 bis 80 Zentimeter große Beuteltier war seinem Besitzer am Sonntag im Spandauer Ortsteil Kladow entkommen. Nachbarn und Polizisten entdeckten es kurz darauf, doch alle Versuche, es einzufangen, blieben bisher erfolglos. Am Montagmorgen meldete ein Anwohner eine Sichtung in der Nähe des Sakrower Kirchwegs.

Die Behörden haben Verhaltensregeln für den Fall einer Begegnung mit dem Tier herausgegeben: Kinder sollen ruhig bleiben und sich langsam seitwärts entfernen. Erwachsene wird geraten, nicht wegzulaufen, zu winken oder sich größer zu machen. Bei einem Angriff soll man sich flach auf den Bauch legen, Kopf und Nacken mit den Armen schützen und die Beine anziehen.

Die öffentliche Reaktion hat sich in den letzten Tagen gewandelt. Während in sozialen Medien zunächst Witze und Fotos geteilt wurden, wächst nun die Sorge, da das Wallaby weiterhin frei herumläuft. Online wird mittlerweile diskutiert, wie mit solchen Vorfällen mit Wildtieren umgegangen werden sollte.

Die Polizei betont zwar, dass von dem Wallaby keine direkte Gefahr für Menschen ausgehe. Dennoch rät sie dazu, Abstand zu halten und bei einer Sichtung den Blickkontakt nicht abreißen zu lassen.

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Das Tier ist weiterhin in Kladow unterwegs, eine groß angelegte Suchaktion ist vorerst nicht geplant. Die Behörden setzen weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung und mahnen zur Vorsicht. Der Vorfall zeigt sowohl die Herausforderungen bei der Erfassung entlaufener Wildtiere als auch die sich wandelnde Haltung der Anwohner.

Quelle