Walter Adler erhält Bundesverdienstorden für 50 Jahre DRK-Engagement in Baden-Württemberg
Verena KramerWalter Adler erhält Bundesverdienstorden für 50 Jahre DRK-Engagement in Baden-Württemberg
Walter Adler, langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), ist mit dem Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt sein fünf Jahrzehnte währendes Engagement in der Notfallhilfe, der Gemeinschaftsarbeit und der organisatorischen Führung in Baden-Württemberg.
Adlers Tätigkeit beim DRK begann vor über 50 Jahren. Er gründete die Ortsgruppe Ingersheim und leitete sie viele Jahre als Vorsitzender. Auf seine Initiative hin entstand zudem die Großingersheimer Ortsgruppe, und er überzeugte Kleiningersheim, eine eigene DRK-Gruppe ins Leben zu rufen.
1999 startete er in Ludwigsburg zwei wegweisende Projekte: eine Rettungshundestaffel und einen Notfallseelsorgedienst. Auf Bezirksebene übernahm er verschiedene Führungsrollen – als Vorstandsmitglied, Bezirksnotfallkoordinator, stellvertretender Vorsitzender, Vorsitzender und schließlich als Präsident des DRK-Kreisverbandes Ludwigsburg. Während einer schweren Finanzkrise sicherte sein Weitblick das Überleben der Organisation. Darüber hinaus richtete er für die Ingersheimer Gruppe einen Seniorenclub und eine mobile Sanitätsstation ein. Aktuell wirkt er als stellvertretender Landesnotfallkoordinator für das DRK Baden-Württemberg.
Kollegen schätzen ihn als Brückenbauer, der durch Bescheidenheit, Integrität und die Fähigkeit besticht, Menschen und Institutionen zu verbinden. Sein Wirken umfasst praktische Hilfe, strategische Führung und gemeindenahe Unterstützung. Der Bundesverdienstorden spiegelt sowohl seine langjährige Treue als auch die Vielfalt seines Engagements wider.
Die Auszeichnung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Adler weiterhin eine zentrale Rolle in der landesweiten Notfallkoordination einnimmt. Seine Arbeit hat die Präsenz des DRK in Ludwigsburg und der gesamten Region gestärkt. Die Ehrung unterstreicht, wie nachhaltiges ehrenamtliches Engagement lokale und regionale Sozialstrukturen prägen und verändern kann.