17 April 2026, 16:56

Warum Deutschland am 14. Dezember den Schneekugel-Tag feiert

Ein Gebäude in Berlin, Deutschland, geschmückt mit Weihnachtslichtern, umgeben von Bäumen und Laternenmasten, mit Texttafeln in der Nähe und einem sichtbaren Himmel im Hintergrund.

Warum Deutschland am 14. Dezember den Schneekugel-Tag feiert

Deutschland feiert jedes Jahr am 14. Dezember den Schneekugel-Tag

An diesem Tag wird der verspielte Charme der versiegelten Dekokugeln gewürdigt. Seit seiner Gründung im Jahr 2020 rückt der Gedenktag eine schlichte, aber beliebte Wintertradition in den Fokus.

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Eine Schneekugel besteht aus einer durchsichtigen Kuppel, die mit Wasser gefüllt ist und in der sich kleine Figuren oder Szenen befinden. Wird sie geschüttelt, wirbeln künstlicher Schnee oder Glitzerpartikel darin umher. Die meisten Modelle enthalten Leitungswasser, während andere destilliertes oder deionisiertes Wasser für mehr Klarheit nutzen.

Durch die Zugabe von Glycerin zum Wasser verlangsamt sich der Fall des Glitzers, was einen sanften, länger anhaltenden Effekt erzeugt. Der 14. Dezember wurde schlicht wegen seines Platzes im Kalender gewählt. Sven Giese initiierte den Aktionstag 2020, um diese dekorativen Stücke zu ehren.

Obwohl Schneekugeln harmlos sind, sollte ihre Flüssigkeit keinesfalls verschluckt werden. Die Tradition bleibt eine verspielte Hommage an winterliche Nostalgie und verbindet Handwerkskunst mit vorweihnachtlicher Freude.

Der Schneekugel-Tag lädt dazu ein, die Kunstfertigkeit hinter diesen filigranen Dekostücken zu schätzen. Die jährliche Feier am 14. Dezember hält die Tradition in Deutschland lebendig – und ein Schütteln der Kugel zaubert auch heute noch vielen einen Moment winterlicher Magie.

Quelle