18 April 2026, 14:38

Warum Deutschland am 2. Februar arbeitslose Lufterfrischer ehrt

Weißer Hintergrund mit "Frohe Feiertage" in gelber Schrift.

Warum Deutschland am 2. Februar arbeitslose Lufterfrischer ehrt

Jedes Jahr am 2. Februar begeht Deutschland einen eher ungewöhnlichen Feiertag: den "Tag des arbeitslosen Lufterfrischers". Seit 2017 wird an diesem Tag den geruchlosen, vergessenen Autoduftbäumchen gedacht, die einst stolz vom Rückspiegel baumelten und nun nur noch Staub ansetzen. Die skurrile Tradition hat sogar eine eigene Entstehungsgeschichte – und eine Radiostation, die sie ins Leben rief.

Die Idee zu diesem Feiertag stammte von 1Live, einem deutschen Radiosender. Die Macher fragten ihre Hörer nach Vorschlägen für einen neuen, lockeren Anlass zum Feiern – und ließen abstimmen. Der 2. Februar wurde mit Bedacht gewählt: Die "Arbeitslosigkeit" der Duftspender beginne oft zu Monatsanfang oder -ende, scherzten die Initiatoren.

An diesem Tag sind die Menschen aufgerufen, ihre alten, ausgedienten Lufterfrischer hervorzukramen und ihnen noch einmal einen Moment der Ehre zu schenken. Die Regeln sind einfach: auf Duft verzichten, Zeit mit den "pensionierten" Bäumchen verbringen – und sich sogar entsprechend kleiden. Der Feiertag macht sich lustig über nutzlose, geruchlose Gegenstände, die einst einen Zweck hatten und nun nur noch Platz wegnehmen.

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Was als spielerische Kampagne begann, hat sich seitdem gehalten. Jahr für Jahr füllen sich die sozialen Medien mit Fotos verblasster, baumförmiger Duftspender und Witzen über ihren "Karriereknick".

Der Tag des arbeitslosen Lufterfrischers bleibt eine kleine, aber beständige Kuriosität im deutschen Kalender. Er verwandelt einen Alltagsgegenstand in eine Quelle für Humor und Nostalgie. Zumindest einmal im Jahr rückt selbst der nutzloseste Lufterfrischer noch einmal in den Mittelpunkt.

Quelle