28 June 2026, 02:28

Warum wir in einer Welt der Meinungsflut nach Stille suchen

Schweigen ist Gold: Klaus Eckel hat eine Meinung

Warum wir in einer Welt der Meinungsflut nach Stille suchen

Meinungen scheinen überall zu sein – sie füllen die Ätherwellen, Bildschirme und Gespräche. Der Autor stellt fest, dass die Welt niemals daran Mangel leiden wird und es mittlerweile fast ungewöhnlich erscheint, sie für sich zu behalten.

In der vergangenen Woche wurde der Autor mit Meinungen zu unzähligen Themen überschwemmt. Talkshows, Podcasts und Online-Foren produzieren sie unablässig für den öffentlichen Konsum. Manche scherzen sogar, dass das Überschreiten eines täglichen Meinungslimits der Genehmigung einer Rebhuhn-Familie bedürfe.

Der Autor schlägt eine einfache Lösung vor: Jeder sollte sich auf höchstens drei Meinungen pro Tag beschränken. Gleichzeitig malt er sich aus, wie die Natur selbst ihre unerbittlichen Urteile über die Menschheit fällen würde. Es gibt die Theorie, dass Menschen gerade deshalb zur Natur fliehen, weil sie im Gegenzug keine Bewertung vornimmt.

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Trotz des Lärms bleibt der Autor skeptisch, was den Wert achtsamen Atmens angeht. Der stetige Strom an Meinungen zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung. Die Natur hingegen schweigt beharrlich zu alledem.

Quelle