Wie der Tag der Dusselnuss aus einem frustrierenden Moment entstand
Ludger RörrichtWie der Tag der Dusselnuss aus einem frustrierenden Moment entstand
Jährlich am 10. Februar findet ein ungewöhnliches Fest statt: der Tag der Dusselnuss
Diese skurrile Feierlichkeit entstand 2015, ins Leben gerufen von der Personalmarketing-Agentur viasion GmbH aus Wipperfürth. Das Datum wurde nach einem besonders frustrierenden Tag im Team gewählt – als Gegenentwurf sollte eine heitere Tradition her.
Die Idee stammte von viasion GmbH, die damit Spannungen am Arbeitsplatz lockern wollte. Der 10. Februar 2015 markierte die erste offizielle Feier. Übrigens hat der Tag nichts mit Hans Hachenberg zu tun, einer rheinischen Karnevalsfigur mit dem Spitznamen Doof Noß – es geht einzig um Spaß und Kollegialität.
An diesem Tag sind Mitarbeiter aufgefordert, sich eine einfache Freude zu gönnen: Nüsse direkt aus der Tüte zu knabbern. Die Tradition fördert zudem die Wertschätzung unter Kollegen und verwandelt einen Moment der Verärgerung in eine jährliche Erinnerung, innezuhalten und die kleinen Dinge zu genießen.
Das Datum wandert im Laufe der Jahre durch die Wochentage: 2025 und 2031 fällt es auf einen Montag, 2026 und 2032 auf einen Dienstag. 2027 ist Mittwoch dran, 2028 und 2033 jeweils Donnerstag.
Der Tag der Dusselnuss bleibt ein verspieltes Arbeitsplatzritual. Jedes Jahr am 10. Februar begehen viasion GmbH und andere den Anlass mit gemeinsamen Snacks und einer Auszeit vom Alltag. Die Entstehungsgeschichte zeigt: Selbst kleine Ärger können zu nachhaltigen, positiven Bräuchen inspirieren.






