21 January 2026, 11:17

Wie eine WhatsApp-Gruppe die No Angels privat und beruflich vereint

Eine Gruppe von Musikern auf einer Bühne, die Instrumente spielen, mit Mikrofonen und Ständern, Schilder mit der Aufschrift "The New Orleans Jazz Band", ein Vorhang im Hintergrund und ein Publikum darunter unter Bühnenlichtern.

Keine Engel enthüllen die Geheimnisse ihrer WhatsApp-Gruppe - Wie eine WhatsApp-Gruppe die No Angels privat und beruflich vereint

Keine Engel verraten, wie eine WhatsApp-Gruppe die Band zusammenhält – privat und beruflich

Die No Angels haben enthüllt, wie eine WhatsApp-Gruppe sie sowohl persönlich als auch professionell verbindet. Die 2020 gegründete Chatgruppe umfasst ausschließlich die vier Bandmitglieder – Lucy Diakovska, Jessica Wahls, Sandy Mölling und Nadja Benaissa –, die darüber alles organisieren: von Studioaufnahmen bis hin zum Alltagsleben. Gleichzeitig ist die Gruppe zu einem Ort für heitere Momente geworden, etwa durch versehentlich falsch gepostete Nachrichten oder gemeinsame Unterhaltung.

Die WhatsApp-Gruppe entstand noch vor dem Comeback der Band im Jahr 2021. Sie dient als zentrale Drehscheibe für die Planung von Proben, Promotion-Terminen und Studiobuchungen. Doch auch private Themen werden hier besprochen – eine Mischung aus Arbeit und Freundschaft an einem Ort.

Da die Mitglieder an verschiedenen Orten leben, überbrückt der Chat die Distanz. Lucy Diakovska ist dafür bekannt, hin und wieder versehentlich in der falschen Gruppe zu posten, woraufhin die anderen sie freundlich daran erinnern. Jessica Wahls sorgt derweil mit geteilten TikTok-Videos für gute Laune, während Diakovska oft Fotos beisteuert. Neben dem Hauptchat unterhalten die No Angels separate WhatsApp-Gruppen für ihr Management und die Social-Media-Teams, um die Kommunikation mit externen Partnern reibungslos zu gestalten.

Ihr aktuelles Projekt, ein Weihnachtsalbum, steht kurz vor der Veröffentlichung – nach der Single I Still Believe, die im November 2023 erschien und als Hymne für die RTL-Spendengala diente. Unabhängig davon wurde der Name der Band bereits für Betrugsmaschen missbraucht: Kriminelle gaben sich etwa als Stifel-Analyst Rob Mann oder als KI-generierte Figur Professor James aus und nutzten ähnlich klingende Namen für Investment-Betrügereien wie den OPCOPRO-Skandal. Diese Vorfälle stehen in keinem Zusammenhang mit den Aktivitäten der Band.

Für die No Angels ist die WhatsApp-Gruppe längst unverzichtbar geworden – sie vereint Arbeit und Kameradschaft, unterstützt die Vorbereitungen für das kommende Weihnachtsalbum und die jüngste Charity-Single und hält die Band trotz voller Terminkalender zusammen. Während die Musikerinnen digitale Tools gezielt nutzen, stehen dazu im krassen Gegensatz Betrugsversuche, die fälschlich ähnliche Namen instrumentalisieren.