22 May 2026, 22:44

Wohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen – und keine Lösung in Sicht

Linken-Kritik an Rückgang bei Wohnungsbauten

Wohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen – und keine Lösung in Sicht

Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich zu – 1,4 Millionen fehlende Wohnungen bundesweit

Die Wohnungskrise in Deutschland hat sich weiter verschärft: Mindestens 1,4 Millionen Wohnungen fehlen bundesweit. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, kritisiert die Bundesregierung scharf für ihr Versagen bei der Bekämpfung des Wohnungsmangels. Sie fordert nun Sofortmaßnahmen für bezahlbaren Wohnraum sowie die längst überfällige Freigabe von Fördergeldern für gemeinnützige Bauprojekte.

Lay spricht von einer wachsenden „sozialen Bruchlinie“ in Deutschland. Besonders empörend sei die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen im Jahr 2021 – ein „skandalöser“ Rückstand. Zu ihren zentralen Forderungen gehört ein dringendes Investitionsprogramm, um den Bau von Sozialwohnungen und gemeinnützigem Wohnraum massiv zu beschleunigen.

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Die bisherigen Pläne von Bundesbauministerin Verena Hubertz weist Lay als unzureichend zurück. Stattdessen pocht sie darauf, dass der Staat selbst eine große Zahl bezahlbarer Wohnungen errichten muss. Zudem betont sie den Bedarf an mehr Sozialwohnungen, kommunalem Wohnraum und Genossenschaftswohnungen, um die Krise zu entschärfen.

Lay drängt außerdem auf die umgehende Auszahlung der längst zugesagten Fördermittel für gemeinnützigen Wohnungsbau. Ohne diese Gelder, warnt sie, werde sich die Wohnungsnot weiter verschärfen – mit der Folge, dass immer mehr Menschen bezahlbaren Wohnraum nicht mehr finden.

Die Linke fordert direkte staatliche Eingriffe und schnellere Finanzhilfen für den gemeinnützigen Wohnungsbau. Lays Warnungen unterstreichen die Gefahr wachsender sozialer Ungleichheit, sollte die Wohnungslücke nicht geschlossen werden. Der Druck auf die Politik, endlich konkrete Lösungen vorzulegen, steigt.

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