30 March 2026, 18:41

Würth-Gruppe kämpft 2024 mit sinkenden Erträgen trotz Rekordumsatz

Ein gerahmtes Plakat, das das 75-jährige Jubiläum eines Unternehmens feiert und dessen Logo sowie den Text '75th Anniversary' zeigt.

Würth-Gruppe kämpft 2024 mit sinkenden Erträgen trotz Rekordumsatz

Die Würth-Gruppe, weltweit führend in Befestigungs- und Montagetechnik, steht 2024 vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Trotz eines Rekordumsatzes von über 20 Milliarden Euro im vergangenen Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Rückgang der Erträge. Gründer Reinhold Würth, der das Unternehmen von einem kleinen Familienbetrieb zu einem Industriegiganten aufgebaut hat, bleibt eine prägende Figur in der Unternehmensstrategie.

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Reinhold Würth übernahm einst das Zwei-Mann-Schraubengeschäft seines Vaters und formte daraus einen global agierenden Konzern. Heute umfasst die Gruppe mehr als 400 Unternehmen in über 80 Ländern mit rund 88.500 Beschäftigten. Das Produktsortiment reicht von Schrauben und Dübel bis hin zu industrieller Sicherheitstechnik – insgesamt über eine Million Artikel.

Vor über 30 Jahren zog sich Würth zwar aus dem Tagesgeschäft zurück, doch sein Einfluss auf grundlegende Entscheidungen ist bis heute spürbar. Bekannt für seine disziplinierte Herangehensweise, vertritt er die Überzeugung, dass mit Wohlstand auch Verantwortung einhergeht. Privat dokumentiert er seit Jahrzehnten sein Leben in ausführlichen Tagebüchern.

Die IT-Sparte des Konzerns, Würth IT, ist mit Standorten in Deutschland, Indien, China, Brasilien, Malaysia, den USA, der Schweiz und Italien vertreten. Während sich die Gruppe auf eine schwierigere wirtschaftliche Phase einstellt, wird ihr Gründer bald seinen 90. Geburtstag feiern – im Kreis der Familie und bei einer öffentlichen Veranstaltung in Künzelsau.

Mit einem Umsatz von über 20 Milliarden Euro im Jahr 2023, aber rückläufigen Prognosen für 2024, bleibt die Würth-Gruppe dank ihrer globalen Präsenz und eines Produktsortiments von über einer Million Artikeln eine dominierende Kraft in ihrer Branche. Wie das Unternehmen auf die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen reagiert, wird maßgeblich von Reinhold Würths Führungsphilosophie und den strategischen Weichenstellungen der Gruppe abhängen.

Quelle