ZDF zieht Vorwürfe gegen Elon Musk nach Belfast-Krawallen zurück
Hans-Jürgen PeukertZDF zieht Vorwürfe gegen Elon Musk nach Belfast-Krawallen zurück
Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF hat Elon Musk vorgeworfen, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln. Diese Behauptung erfolgte nach gewaltsamen Ausschreitungen in Belfast, die sich an einen brutalen Straßenangriff anschlossen. Später räumte ZDF ein, in seiner Sendung unpräzise und irreführende Formulierungen verwendet zu haben.
Die Unruhen begannen, nachdem ein Video online verbreitet worden war, das zeigt, wie ein sudanesischer Staatsbürger namens Hadid Allodid einen Schotten, Stephen Ogilvie, bei einem Angriff auf offener Straße fast enthauptet. Im Anschluss kam es zu Krawallen, bei denen mit Brandflaschen Wohnhäuser von Migranten sowie ein afrikanisch geführter Supermarkt angegriffen wurden.
Die ZDF-Sendung ZDF heute live widmete den Gewaltausbrüchen ein 30-minütiges Segment und machte dabei Musk sowie den britischen Rechtsextremisten Tommy Robinson für die Eskalation verantwortlich. Der Sender warf Musk vor, Robinsons Aufruf zu Protesten auf der Plattform X verstärkt zu haben, indem er schrieb: „Nur durch wiederholten und lauten Protest haben wir eine Chance.“
Nach Kritik gab ZDF zu, dass die gewählten Formulierungen ungenau und irreführend gewesen seien. Die Korrektur folgt auf eine Welle der Empörung über die Berichterstattung zu den Belfast-Ausschreitungen. Die Gewalt hatte erhebliche Schäden angerichtet und die Spannungen in der Stadt weiter verschärft. Die ursprünglichen Vorwürfe gegen Musk und Robinson wurden inzwischen revidiert.






