15 April 2026, 16:33

ZF Friedrichshafen baut um: Tausende Jobs betroffen, Fokus auf Kernbereiche und E-Mobilität

Liniengraph, der den Anstieg der Verkaufszahlen von batterieelektrischen Fahrzeugen in Australien zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

ZF Friedrichshafen baut um: Tausende Jobs betroffen, Fokus auf Kernbereiche und E-Mobilität

ZF Friedrichshafen strukturiert sein Geschäft um, um in einem sich rasant wandelnden Markt wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Unternehmen plant, seine Belegschaft zu verschlanken, deutsche Standorte zusammenzufassen und sich auf zentrale Geschäftsbereiche zu konzentrieren. Vorstandsvorsitzender Dr. Holger Klein bezeichnete die Maßnahmen als notwendig, um die Zukunft des Konzerns zu sichern.

Die Neuausrichtung betrifft vier Hauptsparten: Nutzfahrzeugtechnik, Fahrwerkstechnologien, Industrietechnik und den Aftermarket-Bereich. ZF strebt an, agiler zu werden, um schneller auf Nachfrageveränderungen und Marktentwicklungen reagieren zu können. Automatisierung und Digitalisierung sollen eine zentrale Rolle bei der Steigerung der Effizienz spielen.

Besonders unter die Lupe genommen wird die Sparte für elektrifizierte Antriebstechnologien. Eine schwache Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und der globale Wettbewerb zwingen das Unternehmen, Abläufe, Prozesse und Strukturen zu überprüfen. Dennoch will ZF weiterhin in die E-Mobilität investieren und sucht gleichzeitig nach Partnerschaften, um seine Position zu stärken.

In Deutschland werden Standorte zu regionalen Netzwerken zusammengefasst. Die Zahl der Beschäftigten soll bis Ende 2028 auf 11.000 bis 14.000 sinken. ZF setzt dabei auf natürliche Fluktuation und demografische Entwicklungen, um den Personalabbau sozialverträglich zu gestalten.

Auch Forschung und Entwicklung werden an die erwartete Marktnachfrage angepasst. Ziel ist ein leistungsfähiges Produktionsnetzwerk, das besser auf künftige Anforderungen ausgerichtet ist.

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Mit der Umstrukturierung will ZF schlanker und wettbewerbsfähiger werden. Durch die Konzentration auf Kernkompetenzen und die Anpassung an Markttendenzen strebt das Unternehmen langfristige Stabilität an. Die Veränderungen werden Tausende Arbeitsplätze betreffen, wobei die Kürzungen über mehrere Jahre verteilt erfolgen.

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