Zoll beschlagnahmt sechs Kilo verdächtiges Rindfleisch aus Nigeria in BMW
Hans-Jürgen PeukertZoll beschlagnahmt sechs Kilo verdächtiges Rindfleisch aus Nigeria in BMW
Zollbeamte am Grenzübergang Bietingen haben fast sechs Kilogramm halbgetrocknetes Rindfleisch aus Nigeria beschlagnahmt. Das Fleisch wurde in einem BMW entdeckt, der von zwei Reisenden gesteuert wurde, die aus der Schweiz nach Deutschland einreisten. Die Behörden bestätigten, dass das Produkt unsachgemäß gelagert war und gegen Einfuhrbestimmungen verstieß.
Der Vorfall ereignete sich während einer Routinekontrolle durch das Hauptzollamt Singen. Die Beamten fanden die Rindfleischstücke in Plastiktüten und Alufolie verpackt, jedoch ungekühlt vor. Die beiden Männer, 40 und 51 Jahre alt, sollen versucht haben, einen Teil des Fleisches zu essen, um zu beweisen, dass es genießbar sei.
Die Einfuhr von tierischen Erzeugnissen aus Nicht-EU-Ländern, darunter auch Nigeria, unterliegt strengen Kontrollen. Diese Vorschriften dienen der Verhinderung der Ausbreitung von Tierseuchen. Da das Rindfleisch den gesetzlichen Anforderungen nicht entsprach, wurde es von den Beamten beschlagnahmt und seine fachgerechte Entsorgung angeordnet.
Den Reisenden wurde erlaubt, ihre Fahrt ohne das beschlagnahmte Fleisch fortzusetzen. Zwar liegen keine konkreten Zahlen zu ähnlichen Fällen mit nigerianischem Rindfleisch aus den letzten Jahren vor, doch beschlagnahmt der Zoll regelmäßig illegale oder verdorbene Fleischimporte aus Drittländern.
Das Hauptzollamt Singen erinnert Reisende an die strengen Regeln für die Einfuhr von tierischen Erzeugnissen in die EU. Ausführliche Informationen zu den erlaubten Importen sind auf der offiziellen Website www.zoll.de abrufbar. Das beschlagnahmte Fleisch wurde gemäß den üblichen Verfahren vernichtet.






