24-Stunden-Mini-Supermärkte in Südwestdeutschland: Jetzt auch sonntags und an Feiertagen geöffnet
Hans-Jürgen PeukertShoppen rund um die Uhr - wo dies im Südwesten möglich ist - 24-Stunden-Mini-Supermärkte in Südwestdeutschland: Jetzt auch sonntags und an Feiertagen geöffnet
Unbemannte Mini-Supermärkte in Südwestdeutschland dürfen künftig rund um die Uhr öffnen
Ein heute verabschiedetes Gesetz ermöglicht es unbemannten Mini-Supermärkten in Südwestdeutschland, ab sofort durchgehend zu öffnen. Der Landtag stimmte einer Novelle zu, die es diesen kleinen Läden erlaubt, 24 Stunden am Tag zu betreiben – auch sonntags und an den meisten Feiertagen 2025. Allerdings gelten strenge Vorgaben zu Größe, Sortiment und Personal.
Die Regelung sieht vor, dass Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 150 Quadratmetern täglich geöffnet bleiben dürfen, ausgenommen an vier hohen christlichen Feiertagen. Verkauft werden dürfen nur Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel. Frische Backwaren bilden die einzige Ausnahme, bei der sonntags Personal anwesend sein darf.
Die Kommunen behalten das Recht, die Öffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen einzuschränken, falls dies erforderlich ist. So sollen Gottesdienste und lokale Veranstaltungen möglichst nicht beeinträchtigt werden.
Aktuell gibt es in der Region rund 180 solcher automatisierten Mini-Supermärkte, vor allem in ländlichen Gebieten. Laut einer Prognose der Dualen Hochschule Baden-Württemberg wird sich ihre Zahl bis Ende 2024 auf diesem Niveau stabilisieren, ohne dass mit einem nennenswerten Wachstum zu rechnen ist.
Die neuen Bestimmungen treten sofort in Kraft und ermöglichen es den unbemannten Läden, Kunden zu jeder Zeit zu bedienen. Betreiber müssen dabei die Größenbeschränkungen und Sortimentsvorgaben einhalten, während die Kommunen die Öffnungszeiten an lokale Bedürfnisse anpassen können. Ziel der Änderung ist es, die Versorgung zu verbessern, ohne den Personalbedarf zu erhöhen.






