Baden-Württemberg eröffnet Hightech-Zentrum für **Cybersicherheit** und KI-Forschung
Ludger RörrichtBaden-Württemberg eröffnet Hightech-Zentrum für **Cybersicherheit** und KI-Forschung
Neues Forschungsgebäude für die Cyber-Sicherheits-Initiative in Baden-Württemberg offiziell eröffnet
In Baden-Württemberg ist diese Woche ein neues Forschungsgebäude für die Cyber-Sicherheits-Initiative feierlich übergeben worden. Die Einrichtung vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Tübinger KI-Zentrums an der Eberhard Karls Universität Tübingen, des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme und der Cyber-Sicherheits-Initiative GmbH unter einem Dach. Bei einer Zeremonie übergaben Vertreter der Landesregierung das Gebäude offiziell an die Universität.
Finanzminister Dr. Danyal Bayaz und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski überreichten den symbolischen Schlüssel für das Bauwerk, das als erster Abschnitt der Cyber-Sicherheits-Initiative-Erweiterung mit rund 77,2 Millionen Euro vom Land finanziert wurde. Die Bauleitung lag beim Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg in Tübingen.
Architektonisch hebt sich das Gebäude durch sein leichtes Membrandach aus Folienkissen ab – eine Konstruktion, die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit betont und moderne Umweltstandards erfüllt. Ministerpräsident Winfried Kretschmann unterstrich bei der Veranstaltung die Bedeutung des Projekts: Cyber-Sicherheit habe sich zu einem der führenden Standorte für Künstliche Intelligenz und Robotik in Europa entwickelt. Die Initiative stehe für die Innovationskraft Baden-Württembergs in diesen Zukunftsbereichen.
Das neue "Cyber-Sicherheit 1"-Gebäude dient nun als zentraler Knotenpunkt für die Forschung zu KI und Robotik. Seine Fertigstellung stärkt die Zusammenarbeit zwischen akademischen Einrichtungen und Industriepartnern. Mit der Investition festigt das Land Baden-Württemberg als wichtigen Akteur in der Spitzenforschung für Schlüsseltechnologien.