Baden-Württemberg fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro für die digitale Wirtschaft
Gabor HethurBaden-Württemberg fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro für die digitale Wirtschaft
Baden-Württemberg stärkt digitale Wirtschaft mit 2,4 Millionen Euro für immersive Technologien
Das Land investiert 2,4 Millionen Euro in Projekte, die Spitzenwerkzeuge wie Extended Reality (XR) und Blockchain in praxistaugliche Lösungen für die Industrie überführen. Damit soll die führende Rolle der Region bei der digitalen Transformation gesichert werden, wie offizielle Stellen betonen.
Das Wirtschaftsministerium des Landes kündigte die Initiative an, um die Anwendung immersiver Technologien in der realen Wirtschaft zu beschleunigen. Zwei Großprojekte erhalten den Löwenanteil der Förderung: Das Industrial Metaverse Living Lab wird mit 2 Millionen Euro unterstützt, um Unternehmen den Einstieg in Metaverse-Tools mit möglichst geringen Hürden zu ermöglichen. Die Plattform CyberLAND, die sich auf die Entwicklung von XR- und Metaverse-Anwendungen konzentriert, erhält 400.000 Euro.
Im Fokus stehen Technologien wie Virtual und Augmented Reality, digitale Zwillinge, Spiel-Engines und Blockchain. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut unterstrich, dass diese Innovationen entscheidend seien, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu erhalten. Ziel der Investition ist es, Baden-Württemberg als Vorreiter für digitale Industriellösungen zu etablieren.
Konkrete Angaben dazu, wie viele Unternehmen oder Branchen die Technologien bereits nutzen, gab es nicht. Die Förderung deutet jedoch auf einen gezielten Ausbau in der regionalen Wirtschaft hin.
Die 2,4 Millionen Euro fließen in Plattformen und Labore, die immersive Technologien zugänglicher machen sollen. Unternehmen in Baden-Württemberg erhalten damit die Möglichkeit, diese Innovationen in ihren Betriebsabläufen zu erproben und einzusetzen. Langfristig soll die Position der Region im europäischen Digitalraum gestärkt werden.






