12 February 2026, 19:29

Baden-Württembergs Wahlkampf: CDU führt, AfD drängt – und die FDP bangt um den Einzug

Ein detailliertes altes Stadtplan von Stuttgart, Deutschland, mit einem grünen Rand, der Gebäude, Straßen und andere Merkmale sowie Text zeigt, der Informationen zur Bevölkerung, Lage und Geschichte der Stadt enthält.

Würth prophezeit den Niedergang der FDP im Südwesten - Baden-Württembergs Wahlkampf: CDU führt, AfD drängt – und die FDP bangt um den Einzug

Vor der Landtagswahl am 8. März verändert sich die politische Landschaft in Baden-Württemberg. Aktuelle Umfragen zeigen die CDU vor den Grünen, während die FDP um den Einzug in den Landtag kämpft. Der Milliardär und Unternehmer Reinhold Würth hat sich zu Wort gemeldet und prognostiziert tiefgreifende Veränderungen in der Stuttgarter Regierungsbildung.

Die derzeitige Koalition in Baden-Württemberg besteht seit 2016 aus CDU und Grünen. Doch mit der nahenden Wahl liegt die CDU in den Umfragen bei 29 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 23 Prozent. Die rechtspopulistische AfD hat ebenfalls zugelegt und kommt auf 20 Prozent – doppelt so viel wie bei der Wahl 2021 – und festigt damit ihre Position als ernstzunehmende Kraft.

Die FDP hingegen bewegt sich knapp an der Fünf-Prozent-Hürde, die für den Einzug ins Parlament erforderlich ist. Würth, einer der bekanntesten Unternehmer des Landes, gab offen zu, er würde die FDP wählen – wenn er sicher wäre, dass seine Stimme zählt. Gleichzeitig sagte er der Partei ein allmähliches Verschwinden aus der Landes- und Bundespolitik voraus.

Würth geht davon aus, dass die schwarz-grüne Koalition an der Macht bleibt, hält aber einen Wechsel an der Spitze für sinnvoll. Er unterstützt öffentlich den CDU-Politiker Manuel Hagel als künftigen Ministerpräsidenten – ein mögliches Indiz für Umbrüche innerhalb der Partei.

Das Wahlergebnis wird entscheiden, ob die FDP ihre Mandate behält. Eine Fortsetzung der Union mit den Grünen gilt als wahrscheinlich, doch der Aufstieg der AfD bringt Unsicherheit in die Prognosen. Würths Äußerungen spiegeln die Erwartungen einer politischen Neuaufstellung in den kommenden Monaten wider.