Berthold-Brücke in Villingen-Schwenningen teilweise gesperrt – Sicherheitsrisiko entdeckt
Ludger RörrichtBerthold-Brücke in Villingen-Schwenningen teilweise gesperrt – Sicherheitsrisiko entdeckt
Abschnitt der Berthold-Brücke in Villingen-Schwenningen wird aus Sicherheitsgründen gesperrt
Ein Abschnitt der Berthold-Brücke in Villingen-Schwenningen wird noch in dieser Woche wegen Sicherheitsbedenken gesperrt. Ingenieure haben mögliche Probleme mit der Tragfähigkeit der Brücke festgestellt, was umgehende Maßnahmen erfordert. Die Stadt warnt Autofahrer und Fußgänger vor Einschränkungen, während die Prüfungen andauern.
Die in den 1960er-Jahren erbaute Berthold-Brücke gibt seit einer nächtlichen Kontrolle Anlass zur Sorge, bei der mögliche strukturelle Schwächen aufgedeckt wurden. Da die Stahlseile im Inneren der Brücke von außen nicht sichtbar sind, lässt sich ein Schaden nur schwer erkennen. Fachleute gehen nun davon aus, dass die Tragfähigkeit des rechten Außenstreifens beeinträchtigt sein könnte.
Als Vorsichtsmaßnahme wird die rechte Fahrspur in Richtung Bad Dürrheim vorläufig gesperrt. Zudem gilt für Lastwagen auf der auswärts führenden Seite der Brücke eine Gewichtsbegrenzung von 30 Tonnen. Die Sperrung dient dem Schutz der Konstruktion, während weitere Tests und Berechnungen durchgeführt werden.
Im Rahmen der Verkehrsänderungen wird die Grünphase für die verbleibende Spur in Richtung Bad Dürrheim verlängert. Allerdings werden Linksabbieger vom Fürstenbergring in Richtung Bad Dürrheim sowie Fußgängerüberwege an dieser Stelle vorerst ausgesetzt. Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Geduld und Rücksichtnahme während der Behinderungen.
Die Fahrspersperrung und die Gewichtsbeschränkungen bleiben bis zum Abschluss der erneuten Bewertung durch die Ingenieure bestehen. Die Stadt rechnet mit Verzögerungen, betont jedoch, dass die Sicherheit oberste Priorität habe. Weitere Updates hängen von den Ergebnissen der laufenden Untersuchungen ab.






