Betrugsvorwürfe beim *Sauercrowd*-Event: NoWay4U bricht *WoW Classic*-Regeln
Gabor HethurBetrugsvorwürfe beim *Sauercrowd*-Event: NoWay4U bricht *WoW Classic*-Regeln
Deutsche World of Warcraft-Fans verfolgen gespannt das Sauercrowd-Streaming-Event, bei dem Content-Creator im WoW Classic-Hardcore-Modus spielen. Das Event sorgt für Aufsehen, nachdem am ersten Tag ein prominenter Teilnehmer, der professionelle League-of-Legends-Spieler NoWay, mehrfach des Betrugs beschuldigt wurde.
NoWay, auch bekannt als NoWay4U, wurde zunächst dabei ertappt, wie er die Server-Ebene wechselte, um von einem NPC-Händler eine Streitaxt zu kaufen. Das Item war auf seiner ursprünglichen Ebene ausverkauft – doch das Wechseln der Ebenen verstößt gegen die Regeln des Events. Auf Vorhalt reagierte er ohne Reue und weigerte sich, die Axt zu zerstören oder eine mildere Strafe in Form einer Angel-Session zu akzeptieren.
Für weiteren Wirbel sorgte sein Gefecht gegen den Elite-Gegner Hogger, bei dem er offenbar erwartete, dass ein anderer Spieler ihn heilen würde – ein Manöver, das laut Event-Regeln verboten ist. Statt die Konsequenzen zu tragen, kündigte NoWay an, er werde „Dampf ablassen“ und stattdessen League of Legends spielen, anstatt im WoW Classic weiterzumachen. Die Vorfälle lösten unter den Zuschauern eine Debatte aus. Einige vermuten, seine Aktionen seien eine bewusste Provokation gegen die „größten Verlierer“ der Gaming-Szene gewesen, doch NoWay selbst hat dies nicht bestätigt. Der Veranstalter Jens "Knossi" Knossalla hat sich bisher noch nicht dazu geäußert, ob NoWay mit weiteren Konsequenzen rechnen muss.
Durch NoWays wiederholte Regelverstöße gerät das Sauercrowd-Event teilweise in den Hintergrund. Seine Weigerung, Strafen zu akzeptieren, und seine trotziges Auftreten lassen Fans an seiner Teilnahme zweifeln. Wie mit künftigen Verstößen in WoW Classic-Hardcore-Challenges umgegangen wird, könnte von diesem Fall abhängen.