07 June 2026, 00:30

Bitcoin crasht auf Tiefstand seit Oktober 2024 – was steckt dahinter?

Bitcoin fällt auf niedrigsten Stand seit 1,5 Jahren

Bitcoin crasht auf Tiefstand seit Oktober 2024 – was steckt dahinter?

Bitcoin-Sturz: Wert fällt auf tiefsten Stand seit Oktober 2024

Der Bitcoin-Kurs ist am Wochenende stark eingebrochen und auf knapp über 59.000 US-Dollar gefallen – den niedrigsten Stand seit Oktober 2024. Der Rückgang kommt, während Anleger angesichts allgemeiner Marktunsicherheit und sich wandelnder Prioritäten zurückhaltender agieren. Analysten bezeichnen die vergangene Woche als besonders schmerzhaft für Krypto-Investoren.

Der Preisrutsch begann, als institutionelle Anleger Gelder aus Bitcoin abzogen. Ein großer Verkauf durch die Investmentfirma Strategy löste Befürchtungen aus, dass weitere Großinvestoren ihre Bestände veräußern könnten. Gleichzeitig nahm das Gewinnmitnahmegeschäft zu und verstärkte den Abwärtstrend.

Der Marktanalyst Timo Emden nannte die Phase eine „Woche des Horrors“ für Bitcoin-Anleger. Der Kursverfall spiegle auch eine breitere makroökonomische Verunsicherung wider, da Kapital in neue Anlagegeschichten fließe. Einige vermuten, dass der bevorstehende Börsengang von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX Aufmerksamkeit und Geld von Kryptowährungen abziehe.

Die regulatorischen Hoffnungen unter der Trump-Administration konnten den Druck kaum abmildern. Strukturprobleme des Bitcoin in Kombination mit kontinuierlichen Mittelabflüssen aus börsengehandelten Fonds (ETFs) haben den Abwärtstrend weiter verschärft. In Euro notiert die Kryptowährung derzeit bei rund 51.500 Euro und bildet damit die Dollar-Verluste ab.

Der jüngste Einbruch des Bitcoin zeigt eine Mischung aus Gewinnmitnahmen, institutionellen Abzügen und einer Verschiebung der Anlegerinteressen. Die Kryptowährung bleibt unter Druck, während Kapital in aufstrebende Chancen umgelenkt wird. Vorerst sehen Analysten keine Anzeichen für eine baldige kräftige Erholung.

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