Bitcoin-Kurs rutscht nah an deutschen Verkaufspreis – nur noch 7 % Puffer
Hans-Jürgen PeukertBitcoin-Kurs rutscht nah an deutschen Verkaufspreis – nur noch 7 % Puffer
Deutschlands Bitcoin-Verkäufe in diesem Jahr haben für Aufsehen gesorgt, während der Kurs der Kryptowährung bei rund 62.000 US-Dollar verbleibt. Die Bundesregierung stieß nahezu 50.000 BTC zu einem Durchschnittspreis von 57.900 US-Dollar pro Einheit ab und erlöste damit fast 2,9 Milliarden US-Dollar. Aktuelle Marktentwicklungen haben den Bitcoin-Kurs nun nur noch etwa 7 % über diesem Verkaufspreis positioniert.
Bereits zu Beginn des Jahres 2024 hatte Deutschland 49.858 Bitcoin für insgesamt rund 2,89 Milliarden US-Dollar veräußert. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei 57.900 US-Dollar pro Coin. Damals wurde prognostiziert, dass der Bitcoin-Höchststand im Jahr 2025 mehr als das Doppelte dieses Wertes erreichen könnte.
Seither hat sich die Differenz zwischen dem deutschen Verkaufspreis und dem Bitcoin-Höchstkurs deutlich verringert. War der Abstand einst über 100 %, beträgt er nun weniger als 7 %. Aktuell notiert Bitcoin bei etwa 62.000 US-Dollar – nur knapp über dem Niveau, das die Regierung bei ihren Verkäufen erzielte.
Zusätzlichen Druck üben anhaltende Mittelabflüsse aus physisch besicherten Bitcoin-ETFs aus. Über 13 aufeinanderfolgende Tage verzeichneten diese Fonds Nettoabflüsse in Höhe von 4,33 Milliarden US-Dollar. Ein weiterer Rückgang des Bitcoin-Kurses um 6 % würde seinen Wert unter den von Deutschland erzielten Verkaufspreis drücken.
Die schrumpfende Marge zwischen dem deutschen Verkaufspreis und dem aktuellen Bitcoin-Kurs unterstreicht die veränderten Marktbedingungen. Angesichts der zusätzlichen Belastung durch ETF-Abflüsse könnte bereits ein geringer Kursrückgang den verbleibenden Gewinnpuffer aufzehren. Der Ausstieg der Regierung gilt inzwischen als wichtiger Referenzpunkt für Händler.






