Breisgau-Hochschwarzwald erhält 210 Millionen Euro für Infrastrukturprojekte
Ludger RörrichtBreisgau-Hochschwarzwald erhält 210 Millionen Euro für Infrastrukturprojekte
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald erhält über 210 Millionen Euro Bundesförderung
Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und seine Gemeinden erhalten Bundesmittel in Höhe von mehr als 210 Millionen Euro. Die Gelder stammen aus dem Sonderfonds der Bundesregierung für kommunale Infrastruktur. Nun wurde die vollständige Aufschlüsselung der Zuweisungen für die einzelnen Gebiete veröffentlicht.
Die höchsten Summen entfallen auf drei zentrale Standorte: Bad Krozingen erhält rund 13,26 Millionen Euro, Müllheim etwa 11,7 Millionen Euro. Breisach folgt mit knapp über 9,5 Millionen Euro dicht dahinter.
Der Landkreis selbst wird mit rund 57,36 Millionen Euro bedacht. Die verbleibenden 155 Millionen Euro verteilen sich auf die übrigen Gemeinden. Spitzenreiter ist Freiburg im Breisgau mit etwa 25 Millionen Euro, gefolgt von Müllheim (8,5 Millionen Euro) und Bad Krozingen (7,2 Millionen Euro), wie das Bundesfinanzministerium in seiner Bekanntmachung vom Dezember 2025 mitteilt. Auch kleinere Städte und Dörfer profitieren: Viele erhalten sechsstellige Beträge oder niedrige siebenstellige Summen für lokale Vorhaben.
Die Vergabe der Mittel erfolgt nach den geltenden Verwaltungsvorschriften des Infrastrukturgesetzes. Das Verfahren wurde vereinfacht: Statt pauschaler Vorabzahlungen reichen die Kommunen nun Rechnungen zur Erstattung ein. Die Gelder müssen in den Ausbau von Verkehrswegen, Schulen oder Gesundheitseinrichtungen fließen.
Durch die direkte Finanzierung zwischen Berlin und den lokalen Behörden beschleunigt sich die Verteilung. Über 210 Millionen Euro kommen so Straßen, Bildung und Krankenhäusern in der Region zugute. Die ersten Rückerstattungen starten, sobald die Projekte abgerechnet sind.