30 December 2025, 01:20

Bundespolizei stoppt Afghane mit elf gefälschten Ausweisen am Bahnhof Kehl

Ein Nahaufnahme einer Identitätskarte mit der amerikanischen Flagge und dem Text "Critical Licence" auf der Vorderseite.

Bundespolizei stoppt Afghane mit elf gefälschten Ausweisen am Bahnhof Kehl

Die Bundespolizei hat am Bahnhof Kehl einen 24-jährigen Afghanen festgenommen, nachdem bei ihm elf gefälschte Personalausweise entdeckt wurden. Der Vorfall ereignete sich am 25. Dezember 2025, als der Mann versuchte, mit dem Zug aus Frankreich nach Deutschland einzureisen. Die Behörden verweigerten ihm daraufhin die Einreise und erhoben Anklage wegen Urkundenfälschung und versuchten illegalen Grenzübertritts.

Der Mann war bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle während einer Zugfahrt aus Frankreich aufgefallen. Beamte fanden die gefälschten afghanischen Ausweisdokumente versteckt in seinem Gepäck. Auf Nachfrage gab er an, die auf den Papieren genannten Personen seien seine Angehörigen.

Da er keine gültigen Reisedokumente vorlegen konnte, verstärkten sich die Zweifel an seiner Darstellung. Die Bundespolizei beschlagnahmte umgehend alle elf Falschdokumente. Ermittlungen ergaben, dass es sich um vollständige Fälschungen handelte, woraufhin der Mann in Gewahrsam genommen wurde. Nach dem Fund wurde ihm offiziell die Einreise nach Deutschland verweigert. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm nun die Beschaffung falscher amtlicher Ausweispapiere sowie den Versuch eines unerlaubten Grenzübertritts vor.

Der Fall wurde an die zuständigen Stellen zur weiteren rechtlichen Aufarbeitung übergeben. Die beschlagnahmten Ausweisdokumente verbleiben als Beweismittel in Polizeigewahrsam. Der Versuch des Mannes, ohne gültige Papiere nach Deutschland einzureisen, führte zu einer offiziellen Anklageerhebung und einem bestätigten Einreiseverbot.