28 January 2026, 21:20

CDU will Handys an Schulen bis zur 10. Klasse komplett verbieten

Eine Gruppe von Menschen, einige mit Mützen und Schals, steht vor dem beleuchteten South Shore School-Gebäude mit Glaswänden und -türen und feiert dessen Einweihung, wobei eine Person ein Mobiltelefon hält.

CDU will Handys an Schulen bis zur 10. Klasse komplett verbieten

Die Christlich Demokratische Union (CDU) hat einen Plan vorgelegt, in allen Schulen bis zur 10. Klasse 'schulfreie Zonen' für digitale Geräte einzurichten. Der Vorschlag sieht vor, die private Nutzung digitaler Geräte während des Unterrichts und in den Pausen zu verbieten, um Probleme wie Ablenkung, Stress und Störungen im Klassenzimmer zu bekämpfen.

Forschungen zeigen seit Langem die Nachteile des ständigen Handygebrauchs bei Schülerinnen und Schülern auf. Studien bringen dies mit geringerer Konzentrationsfähigkeit, erhöhten Stressleveln und einer insgesamt geringeren Zufriedenheit mit dem Schulklima in Verbindung. Viele Lehrkräfte berichten zudem von häufigen Konflikten, Cybermobbing und Unterrichtsstörungen durch Smartphones.

Die CDU argumentiert, dass eine Einschränkung der Handynutzung zu mehr Konzentration im Unterricht, stärkeren sozialen Bindungen und einem gesünderen Schulklima führen würde. Derzeit setzt sich keine einzelne politische Kraft oder Gruppe für eine bundesweite Regelung ein, obwohl einige Bundesländer bereits eigene Vorschriften eingeführt haben. Bildungsminister und konservative Vertreter hatten in der Vergangenheit strengere Kontrollen gefordert, doch die Regelungen bleiben in Deutschland uneinheitlich.

Würde der Vorschlag umgesetzt, würden die Handyverbote in Schulen bis zur 10. Klasse vereinheitlicht. Das Verbot würde sowohl während der Unterrichtszeiten als auch in den Pausenzeiten gelten und damit die Bedenken von Pädagogen und Forschern aufgreifen. Ziel der CDU ist es, eine strukturiertere und fokussiertere Lernumgebung für Schülerinnen und Schüler zu schaffen.