Charli XCX distanziert sich nach Berlinale-Party von russischen Regierungsverbindungen
Verena KramerCharli XCX distanziert sich nach Berlinale-Party von russischen Regierungsverbindungen
Popstar Charli XCX hat sich nach dem Besuch einer Aftershow-Party in Verbindung mit einer umstrittenen Persönlichkeit gegen die Handlungen der russischen Regierung in der Ukraine ausgesprochen. Die Veranstaltung folgte der internationalen Premiere ihres satirischen Mockumentary-Films The Moment auf dem Berlinale Filmfestival in Berlin.
Der von A24 vertriebene Film nimmt die Mainstream-Musikindustrie auf die Schippe und features Stars wie Alexander Skarsgård, Rachel Sennott und Kylie Jenner.
Die Aftershow-Party wurde von der DJ und russischen Model Anastasia Schewzowa veranstaltet, deren Mutter, Zhanna Schewzowa, die Stiftung Tradizija leitet. Diese Organisation, die von der russischen Regierung finanziert wird, fördert kulturelle Projekte wie die Bewahrung traditioneller Künste, die Unterstützung von Museen wie der Tretjakow-Galerie sowie Jugendbildungs- und patriotische Veranstaltungen. Ihre Aktivitäten waren zwischen 2020 und 2025 in Moskau und anderen Regionen besonders präsent.
Charli XCX erklärte später, dass sie und ihr Team keine Kenntnis von den angeblichen Verbindungen der Gastgeberin zur russischen Regierung gehabt hätten. Schewzowa hingegen distanzierte sich von der Kontroverse und betonte, dass sie persönlich von dem Konflikt in der Ukraine betroffen sei.
The Moment erhielt vom New Musical Express (NME) drei Sterne und sorgt weiterhin für Aufmerksamkeit aufgrund seiner scharfen Kritik an der Musikbranche. Die Premiere des Films auf der Berlinale markierte seine erste große öffentliche Vorführung, während die Aftershow-Party unerwartet zum politischen Diskussionsthema wurde.
Der Vorfall hat Charli XCX aus Gründen jenseits ihres Films in den Fokus gerückt. Sie bekräftigte erneut ihre Ablehnung der russischen Regierungspolitik in der Ukraine. Unterdessen bleibt The Moment wegen seiner Branchen-Satire und der prominent besetzten Besetzung ein Gesprächsthema.






