26 April 2026, 10:31

Deutsche zeigen tiefe Sorge um gestrandeten Buckelwal an der Ostsee

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines gestrandeten Buckelwals am Strand mit einer Menge Menschen drumherum, Booten auf dem Wasser, Gebäuden im Hintergrund und einem klaren Himmel über dem Bild, mit Text am unteren Rand des Bildes.

Deutsche zeigen tiefe Sorge um gestrandeten Buckelwal an der Ostsee

Eine aktuelle Umfrage hat tiefgreifende Besorgnis in der Bevölkerung über den gestrandeten Buckelwal an der deutschen Ostseeküste offenbart. Die von dem Meinungsforschungsinstitut Insa durchgeführte Erhebung erfasste zudem die Haltung der Bürger zu Rettungsversuchen und einem vorgeschlagenen Denkmal für das Tier.

Zwischen dem 23. und 24. April 2026 befragte Insa 1.005 Personen zum Schicksal des Wals. Die Ergebnisse zeigen, dass sich 53 Prozent der Deutschen Sorgen um das gestrandete Tier machen. Gleichzeitig entschieden sich 11 Prozent, die Frage nicht zu beantworten.

Die Meinungen zu weiteren Rettungsbemühungen gingen auseinander: Während 45 Prozent der Befragten sich für ein Fortsetzen der Maßnahmen aussprachen, lehnten 37 Prozent dies ab. Die Umfrage erfasste zudem die öffentliche Einschätzung des Krisenmanagements von Umweltminister Till Backhaus. Ein Viertel der Teilnehmer bewertete seine Reaktion als gut, doch 34 Prozent stuften sie als schlecht ein. Weitere 42 Prozent äußerten sich nicht zu seiner Amtsführung.

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Auf die Frage nach einem möglichen Denkmal für den Wal sprachen sich 28 Prozent der Befragten dafür aus. Allerdings lehnten 45 Prozent den Vorschlag ab, während 27 Prozent keine Meinung dazu hatten.

Die Ergebnisse unterstreichen das große öffentliche Interesse an der Situation des Wals – fast die Hälfte der Bevölkerung unterstützt die Rettungsversuche. Gleichzeitig bleiben die Ansichten sowohl über das Handeln des Ministers als auch über den Denkmalvorschlag gespalten. Die Umfrage gibt damit einen Einblick in die nationale Stimmungslage, während die Krise andauert.

Quelle