27 April 2026, 00:42

Deutschlands Kohleausstieg beschleunigt sich – doch zwei neue Meiler gehen noch ans Netz

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Sonne in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Deutschlands Kohleausstieg beschleunigt sich – doch zwei neue Meiler gehen noch ans Netz

Deutschlands Abhängigkeit von Kohlekraft bröckelt, während das Land auf saubere Energien umsteigt. Seit 2009 wurden keine neuen Kohlekraftwerke mehr genehmigt, und bestehende Projekte sehen sich nun mit Verzögerungen oder Stornierungen konfrontiert. Der Schritt ist Teil eines umfassenderen Plans, der den schrittweisen Ausstieg aus Kernenergie und Kohle zugunsten von Gas und erneuerbaren Energien bis 2016 vorsieht.

Die letzte Welle des Kohlekraftwerksbaus in Deutschland begann 2009. Seither erhielt kein neues Projekt eine Genehmigung, und alle aktuellen konventionellen Kohlevorhaben sind ausgesetzt. Seit 2011 wurden sechs geplante Kraftwerke komplett gestrichen, sodass nur noch zehn im Bau sind.

Trotz dieser Verlangsamung gingen kürzlich zwei neue Kohlekraftwerke ans Netz. Dennoch wirkt die Zukunft der Branche ungewiss. Steigende Kosten und strengere Vorschriften könnten Kohle bald unrentabel machen. Zudem lehnt die Regierung schärfere Regeln für den CO₂-Emissionshandel ab, was die Probleme des Sektors weiter verschärft.

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Die Energiewende in Deutschland gewinnt an Fahrt. Nach dem 2011 beschlossenen Atomausstieg strebt das Land nun an, Kohle bis 2016 durch Erdgas und erneuerbare Energien zu ersetzen. Bis dahin sind keine weiteren Kohlekraftwerke mehr zu erwarten.

Der Rückgang der Kohleprojekte markiert einen Wendepunkt für den deutschen Energiesektor. Da seit 2009 keine neuen Anlagen mehr hinzugekommen sind und bestehende kämpfen, rückt der Fokus auf Gas und Erneuerbare. Die Weigerung der Regierung, den Emissionshandel zu stärken, unterstreicht zudem den Abschied von der Kohle.

Quelle