04 March 2026, 16:11

Doppelter Skandal in Freiburg: Tötungsprozess und rassistische Fasnachtswagen polarisieren

Ein altes Buch mit dem Titel "Berichte über ausgewählte Fälle in den Gerichten von Westminster-Hall sowie die Meinung von John Lord Fortescue" liegt aufgeschlagen da und zeigt eine Seite mit schwarzem Text.

"Sei brav", sagte der Vater zu seinen Kindern. Blut war am Messer in seiner Hand - Doppelter Skandal in Freiburg: Tötungsprozess und rassistische Fasnachtswagen polarisieren

Prozess in Freiburg: Mann bestreitet vorsätzliche Tötung seiner Frau

In Freiburg hat der Prozess um den Messerangriff auf eine Frau im Juni 2025 begonnen, bei dem die Frau ihren Verletzungen erlag. Der Angeklagte – ihr Ehemann – bestreitet, sie töten zu wollen. Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich fünf gemeinsame Kinder der beiden im Haus.

Rassismusvorwürfe in Plaffeien: Umstrittene Fasnachtswagen sorgen für Empörung

Unterdessen hat im freiburgischen Dorf Plaffeien im Sensebezirk ein Streit um zwei Fasnachtswagen landesweit für Aufsehen gesorgt. Kritiker werfen den Motiven Rassismus vor; die Debatte wird in ganz Schweiz kontrovers diskutiert.

Laut Anklage erstach der Mann im Juni 2025 seine Frau, die später ihren Verletzungen erlag. Der Beschuldigte beteuert, keine Tötungsabsicht gehabt zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Beweisführung noch nicht abgeschlossen, doch besonders brisant ist die Tatsache, dass die fünf Kinder des Paares während des Angriffs im Haus anwesend waren.

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In Plaffeien gerieten die Fasnachtsumzüge in die Schlagzeilen, nachdem zwei Wagen als rassistisch eingestuft wurden. Medien wie watson, 20 Minuten, Blick und die Freiburger Nachrichten berichteten über die Empörung. Die SP Kanton Freiburg verurteilte die Darstellungen als rassistisch, während eine Minderheit anonymer Stimmen im Netz sie als bloße Fasnachts-Satire verteidigte.

Mittlerweile ermittelt die Polizei wegen möglicher Verstöße gegen das Antidiskriminierungsgesetz. Bisher liegt kein Urteil vor; die Behörden prüfen die Beschwerden noch.

Der Prozess um den Messerangriff in Freiburg dauert derweilen an. Der Angeklagte hält an seiner Unschuldsbeteuerung fest. Entscheidend für das Urteil werden die Beweise und Zeugenaussagen sein – darunter auch die Schilderungen der anwesenden Kinder.

In Plaffeien hat der Fasnachts-Streit noch keine juristischen Konsequenzen nach sich gezogen. Die Polizei prüft die Anzeige weiterhin; ob es zu einer Anklage kommt, steht noch nicht fest.