Dramatisches 2:2 zwischen Wehen Wiesbaden und Erzgebirge Aue – Trainer ziehen gemischte Bilanz
Ludger RörrichtDramatisches 2:2 zwischen Wehen Wiesbaden und Erzgebirge Aue – Trainer ziehen gemischte Bilanz
SV Wehen Wiesbaden und FC Erzgebirge Aue trennen sich nach dramatischem Spiel 2:2
Beide Trainer zogen nach dem Spiel eine gemischte Bilanz.
Florian Stritzel gab sein Comeback in der Partie, verließ den Platz jedoch enttäuscht. Er räumte ein, dass die Atmosphäre im Spiel eine ganz andere war als im Training – was die Intensität noch steigerte. Trotz einer 2:1-Führung verpasste es seine Mannschaft, den Sieg über die Zeit zu retten, was er nach dem Schlusspfiff bedauerte.
Stritzel lobte zudem die starke Leistung des FC Erzgebirge Aue, insbesondere deren Abschlussqualitäten. Gleichzeitig zeigte er Verständnis für den Abstieg der Auer und bezeichnete ihn als "harten Schlag" für den Verein und die gesamte Region.
Auch Gegenspieler Daniel Scherning teilte diese Einschätzung. Er war überzeugt, dass seine Mannschaft die Führung nach dem Treffer hätte halten können. Zwar hob er einige gute Phasen seines Teams hervor, gestand aber ein, dass die Leistung der SV Wehen Wiesbaden zwischen starken und schwachen Momenten schwankte.
Scherning äußerte ebenfalls Mitgefühl für den Abstieg Aues und betonte deren Bedeutung für die Region. Trotz des Rückschlags zeigte er sich zuversichtlich, dass der Klub bald in den Profifußball zurückkehren werde.
Das 2:2 hinterließ bei beiden Teams offene Fragen. Stritzels Rückkehr verleiht der Partie eine persönliche Note, während Schernings Analyse die mangelnde Konstanz seiner Mannschaft unterstrich. Nun rückt der Fokus auf die nächsten Schritte des FC Erzgebirge Aue – in der Hoffnung auf einen schnellen Wiederaufstieg in höhere Ligen.






