08 June 2026, 18:28

Drohnen-Vorfälle legten 2025 den Flugverkehr an 25 deutschen Flughäfen lahm

Drohnen-Vorfälle an Flughäfen verursachen Millionenkosten

Drohnen-Vorfälle legten 2025 den Flugverkehr an 25 deutschen Flughäfen lahm

Drohnen-Vorfälle legten 2025 den Flugbetrieb an 25 deutschen Flughäfen lahm und verursachten massive wirtschaftliche Schäden. Eine neue Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt das Ausmaß des Problems – besonders betroffen waren unter anderem München und Frankfurt. Die Ergebnisse wurden am Montag vorgestellt.

Unerlaubte Drohnenflüge führten im vergangenen Jahr zu 116 Betriebsstörungen an kommerziellen Flughäfen. Die Vorfälle zwangen zu temporären Schließungen, wobei einige Standorte über mehrere Tage hinweg Einschränkungen hinnehmen mussten. In München und Frankfurt kam es zu den längsten Verzögerungen, von denen Tausende Passagiere betroffen waren.

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Die wirtschaftlichen Folgen waren gravierend: Die direkten Verluste beliefen sich auf mindestens 60 Millionen Euro, durch Folgeeffekte im Luftverkehrsnetz stieg der Gesamtschaden auf etwa 160 Millionen Euro. Angesichts des wachsenden Flugaufkommens und ausgelasteter Flughäfen wird die Problematik immer drängender.

Das DLR arbeitet derzeit an fortschrittlichen Erkennungs- und Abwehrsystemen, um die Bedrohung einzudämmen. Doch die Vielfalt der Drohnen und die komplexen Umgebungsbedingungen erschweren die Lösungsfindung. Die Behörden betonen, dass illegale Flüge nicht nur wirtschaftliche Schäden anrichten, sondern auch erhebliche Sicherheitsrisiken bergen.

Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit effizienterer Überwachungs- und Reaktionsstrategien. Da der Luftverkehr weiter zunimmt, bleibt die Vermeidung künftiger Vorfälle eine Priorität. Mit seiner laufenden Forschung will das DLR in den kommenden Jahren sowohl die finanziellen als auch die sicherheitstechnischen Risiken verringern.

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