20 June 2026, 08:22

Elon Musk als Trillionär: Warum die linke Szene ihn jetzt angreift

Linksgrüne Wut bricht über Elon Musk herein

Elon Musk als Trillionär: Warum die linke Szene ihn jetzt angreift

Elon Musk ist durch den Börsengang von SpaceX zum reichsten Mann der Welt aufgestiegen. Sein Vermögen, das vor allem aus Aktien von Tesla und SpaceX besteht, macht ihn – zumindest auf dem Papier – zum Trillionär. Dies hat scharfe Kritik von Seiten der deutschen linksgrünen Bewegung ausgelöst, die in ihm nun ein Symbol für ungebremsten Kapitalismus sieht.

Mark Schieritz, stellvertretender politischer Ressortleiter der Zeit, ist eine der prägendsten Stimmen dieser Bewegung. Kürzlich veröffentlichte er auf X einen Artikel, in dem er die Zerschlagung von Musks Imperium forderte – obwohl er die Plattform selbst ablehnt. Schieritz hatte sich zuvor bereits für Verbote von privatem Goldbesitz und öffentlichem Grillen in Berlins Parks ausgesprochen.

Musks politische Haltung und seine Bemühungen, staatliche Strukturen zu verschlanken, haben die links-grüne Szene zusätzlich verärgert. Sie betrachten ihn als Verräter, weil er Donald Trump unterstützt. Sein Buch Zu dumm für Demokratie unterstreicht ihre Verachtung, indem es die Intelligenz gewöhnlicher Bürger verspottet.

Schieritz beschreibt die Haltung der Bewegung als „Prenzlauer-Berg-Salonkommunismus“. Damit spiegelt sich ein breiterer Trend unter deutschen linksintellektuellen Kreisen wider, die sich gegen die Konzentration von Vermögen stellen – selbst wenn dieses durch Markterfolg und nicht durch Verschwörungen entstanden ist.

Musks Trillionärsstatus speist sich aus dem Börsenwert seiner Unternehmen, nicht aus flüssigen Geldreserven. Seine Prominenz macht ihn zum bevorzugten Ziel von Kritikern wie Schieritz. Die Debatte zeigt die wachsende Kluft zwischen technologisch getriebenem Reichtum und der ideologischen Ablehnung durch die linke Szene.

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