25 January 2026, 02:53

Emil Keck Maschinenbau meldet Insolvenz an – Produktion wird eingestellt

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrik mit Menschen, die an einer Maschine arbeiten, umgeben von Metallstangen und -pfählen, mit dem Text "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Emil Keck Maschinenbau meldet Insolvenz an – Produktion wird eingestellt

Emil Keck Maschinenbau, ein Spezialist für Dreh- und Frästeile, hat beim Amtsgericht Offenburg Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen gab den Schritt am 4. Dezember 2025 bekannt und begründete ihn mit schweren finanziellen Schwierigkeiten. Die Produktion wird nun eingestellt, da das Unternehmen in die Liquidation geht.

Der Insolvenzverwalter bestätigte, dass die Emil Keck GmbH & Co. KG über „unzureichende Masse“ verfüge. Die vorhandenen Mittel reichen lediglich zur Deckung der Verfahrenskosten – für Abfindungen bleibt kein Geld. In der Folge erhielten die verbleibenden 29 Mitarbeiter Kündigungen und wurden von ihren Pflichten freigestellt.

Das Unternehmen, das neben der Komponentenfertigung auch Bearbeitungsdienstleistungen anbot, hat sämtliche Aktivitäten eingestellt. Da keine Mittel in der Insolvenzmasse verbleiben, wird die Abwicklung umgehend eingeleitet.

Mit der Schließung endet die Produktionsgeschichte von Emil Keck Maschinenbau. Aufgrund der leeren Kassen erhalten die Beschäftigten keine Abfindungen. Im weiteren Insolvenzverfahren geht es nun vorrangig um die Erfüllung verbleibender verfahrensrechtlicher Verpflichtungen.