Ende des Negativ-Spirals - Eichner wünscht sich "ruhigere Tage"
Ludger RörrichtEnde des Negativ-Spirals - Eichner wünscht sich "ruhigere Tage"
Ende der Negativspirale – Eichner wünscht sich „ruhigere Tage“
Vorspann: Nach der Niederlagenserie und der Entlassung von Eichners Vertrautem Bajramović bringt Karlsruher SCs spätes Tor in Bochum etwas Erleichterung. Ob das Unentschieden die Stimmung nachhaltig aufhellt, bleibt abzuwarten.
Artikeltext: Der Karlsruher SC hat mit einem hart erkämpften 2:2 gegen den VfL Bochum seine Niederlagenserie beendet. Das Ergebnis kam nur wenige Tage nach der Trennung von Co-Trainer Zlatan Bajramović, einem engen Mitstreiter von Cheftrainer Christian Eichner. Mit der Mannschaft aktuell im Mittelfeld der 2. Bundesliga steht Eichner unter Druck, die Defensive bis zur Fortsetzung der Saison zu stabilisieren.
In der Partie ging der KSC durch ein Tor von Marvin Wanitzek in Führung, doch der VfL Bochum konterte mit zwei Treffern von Francis Onyeka. Ein spätes Ausgleichstor von Shio Fukuda in der 86. Minute sicherte den Punktgewinn und beendete die Serie der Niederlagen.
Hinter den Kulissen gab es bereits zuvor Veränderungen: Sportdirektor Oliver Kreuzer war bereits von seinen Aufgaben entbunden worden, sodass Eichner nun auch die Transferangelegenheiten mitverantwortet. Trotz der Unruhen hatte Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann Eichner zuvor eine Jobgarantie über die Winterpause hinaus ausgesprochen. Der Verein liegt mit 22 Punkten im Mittelfeld. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die erste Trainingseinheit am 3. Januar, bei der Eichners Fähigkeit, die defensive Stabilität wiederherzustellen, genau beobachtet wird.
Der Karlsruher SC geht mit einem Zähler aus dem letzten Spiel in die Winterpause. Eichners Auftrag ist klar: die Abwehr festigen und die Mannschaft zu einer stärkeren Rückrunde führen. Die nächsten Schritte des Vereins hängen davon ab, wie schnell die jüngsten Turbulenzen überwunden werden können.