21 December 2025, 05:53

Familienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf

Ein Gemälde, das eine mit Blumen gefüllte Vase zeigt.

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Familienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf

Familienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf

Familienurne oder Froschgefängnis? Dieses Objekt gibt Rätsel auf

Eine große Porzellanvase, die Jutta Kunze und ihr Sohn Jason zur Sendung „Bares für Rares“ mitbrachten, blieb unverkauft – die Gebote lagen weit unter den Erwartungen. Die Familie hatte sich 1.000 Euro erhofft, verließ das Studio aber mit dem Stück, nachdem die Angebote kaum 80 Euro erreichten.

Jutta Kunze und Jason präsentierten in der Show ein aufwendig gestaltetes Gefäß, das Moderator Horst Lichter zunächst für eine dekorative Urne hielt. Scherzhaft bemerkte er, sie sei groß genug, um die Asche mehrerer Personen aufnehmen zu können.

Experte Colmar Schulte-Goltz begutachtete das Stück und bestätigte, dass es sich um eine Vase der Königlichen Porzellan-Manufaktur KPM handelte, die 1921 gefertigt und später künstlerisch ergänzt worden war. Zudem verwies er auf eine mögliche Herkunft aus Meißen um das Jahr 1900 – bei entsprechender Begutachtung hätte sie bis zu 3.000 Pfund wert sein können. Aufgrund der aktuellen Marktsituation taxierte er sie jedoch nur auf 400 bis 450 Euro. Händler Walter „Waldi“ Lehnertz eröffnete die Bietrunde mit 80 Euro, während Ferdinand Resul Adanir lediglich ein leicht höheres Angebot abgab. Juttas Befürchtung, die Gebote würden zu niedrig ausfallen, bestätigte sich. Ihr Sohn Jason hatte zuvor vorgeschlagen, die Vase durch Entfernen des Deckels als Blumenübertopf zu nutzen. Jutta erzählte zudem eine Familienanekdote: Ihre Urgroßmutter habe damit ein Kind eingeschüchtert, indem sie behauptete, unter dem Deckel lebe ein Frosch – eine List, um es zum Aufessen des Abendbrots zu bewegen. Angesichts der enttäuschenden Angebote entschieden sich die beiden, die Vase zu behalten, statt sie weit unter dem gewünschten Preis zu verkaufen.

Die Vase kehrte unverkauft mit ihren Besitzern nach Hause zurück, nachdem kein Gebot in der Nähe ihrer Vorstellungen lag. Trotz ihres historischen Werts und der fachmännischen Begutachtung blieben die finalen Angebote weit hinter den Erwartungen von Jutta und Jason zurück. Nun steht die Familie vor der Wahl, das Stück zu behalten oder anderweitig einen Käufer zu suchen.