15 January 2026, 05:31

FDP und CSU wollen mit Atomkraft Süddeutschlands Energiezukunft sichern

Ein detaillierter Plan der ersten deutschen Grafschaft Tirol mit geographischen Elementen wie Flüssen, Bergen und Städten sowie begleitendem Text und Bildern.

FDP will mini-Kernkraftwerke in den Süden mit Bayern bringen - FDP und CSU wollen mit Atomkraft Süddeutschlands Energiezukunft sichern

Die Freie Demokratische Partei (FDP) setzt sich für eine Rückkehr zur Kernenergie in Süddeutschland ein. Die Partei strebt an, dass Reaktoren der nächsten Generation, sogenannte Small Modular Reactors (SMR), bis in die 2030er-Jahre in Betrieb gehen. Unterstützung findet sie dabei von der in Bayern regierenden Christlich-Sozialen Union (CSU), die ebenfalls auf Atomkraft als Mittel zur Kostensenkung und zur Sicherung der heimischen Energieproduktion setzt.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Hans-Ulrich Rülke, sieht in Bayern einen zentralen Verbündeten für die Förderung von SMRs und der Fusionsenergie. Beide Parteien argumentieren, dass diese Technologien die regionale Wirtschaft stärken und langfristig für stabile Energiepreise sorgen werden.

Die Strategie der FDP umfasst neben verstärkten Erdgasimporten aus Argentinien auch Investitionen in die Fusionsforschung. Zudem sollen SMRs Baden-Württemberg wettbewerbsfähig halten – insbesondere in energieintensiven Branchen wie der Künstlichen Intelligenz. Sollte die FDP in eine neue Landesregierung einziehen, will sie die Kernenergie zu einem zentralen politischen Vorhaben machen. Konkrete Standorte für SMRs in Süddeutschland wurden jedoch bisher nicht benannt. Aktuelle Atomprojekte konzentrieren sich weiterhin auf internationale Standorte, darunter Russland, Argentinien, China, Indien und das Vereinigte Königreich.

FDP und CSU rücken in der Atomfrage enger zusammen, um ihre Wirtschaftskraft zu stärken und die Abhängigkeit von teuren Importen zu verringern. Ob ihre Pläne Realität werden, hängt jedoch von künftigen Regierungsbeteiligungen und der Entwicklung neuer Reaktortechnologien ab. Bisher beschränken sich konkrete Maßnahmen auf Forschungsvorhaben und übergeordnete Energiestrategien.