Feyenoord-Fans in Stuttgart: Polizei sichert friedliches Europa-League-Spiel mit strengen Kontrollen
Ludger RörrichtFeyenoord-Fans in Stuttgart: Polizei sichert friedliches Europa-League-Spiel mit strengen Kontrollen
Über 19.000 Fans von Feyenoord Rotterdam reisten am 6. November 2025 nach Stuttgart, um das UEFA Europa League-Spiel zu verfolgen. Die Partie verlief ohne größere Zwischenfälle, allerdings beschlagnahmte die Polizei bei einigen Gästefans Pyrotechnik und Gesichtsbedeckungen.
Die Behörden setzten strenge Maßnahmen zur Menschenmengenkontrolle ein, darunter zeitweilige Beschränkungen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten. Die Einsatzleitung wurde später vom Bundespolizeiinspektorat Stuttgart als Erfolg gewertet.
Anhänger beider Vereine waren in großer Zahl angereist, viele nutzten die S-Bahn-Stationen Untertürkheim, Bad Cannstatt und Neckarpark. Um Auseinandersetzungen zu vermeiden, wurde der Zugang zum Stuttgarter Hauptbahnhof sowie zu mehreren S-Bahn-Halten vorübergehend eingeschränkt. Dadurch blieben die Fangruppen vor und nach dem Spiel voneinander getrennt.
Bundespolizisten, unterstützt von Bereitschaftseinheiten, führten Kontrollen bei den Feyenoord-Fans durch. Dabei wurden pyrotechnische Gegenstände sowie Materialien zur Verschleierung der Identität sichergestellt. Trotz dieser Vorfälle kam es während des gesamten Einsatzes zu keinen körperlichen Auseinandersetzungen. Das Stuttgarter Bundespolizeiinspektorat hatte bereits zuvor ähnliche Risikospiele betreut, darunter die Partie des VfB Stuttgart gegen Maccabi Tel Aviv im Dezember 2025. Eine offizielle Bestätigung, dass Polizeioberrat Matthias Kroll direkt in die Sicherheitsvorkehrungen für das Feyenoord-Spiel eingebunden war, gab es zwar nicht. Sein Team spielte jedoch eine zentrale Rolle bei der Koordination des Einsatzes.
Das Spiel endete ohne größere Störungen, und die Polizei erklärte die Maßnahmen für erfolgreich. Die vorübergehenden Verkehrsbeschränkungen und gezielten Beschlagnahmungen trugen dazu bei, die Ordnung unter den großen Menschenmengen aufrechtzuerhalten. Während des gesamten Ereignisses wurden keine Verletzungen oder Festnahmen verzeichnet.