Freiburg Coach Struggles with Tears
Freiburg-Trainer kämpft mit den Tränen
Nach dem turbulenten Jahresende rang Julian Schuster mit den Tränen.
20. Dezember 2025, 23:10 Uhr
Der SC Freiburg sicherte sich in einem chaotischen Saisonfinale einen dramatischen 4:3-Sieg gegen den VfL Wolfsburg. Der Erfolg ließ Trainer Julian Schuster sichtlich emotional zurück – nach seinem ersten Spiel als Chefcoach kämpfte er mit den Tränen. Der Sieg hält Freiburgs europäische Träume am Leben, die Mannschaft beendet die Bundesliga-Saison auf Platz neun.
Die Partie war ein hektisches Hin und Her. Zweimal geriet Freiburg in Rückstand, doch jedes Mal kämpfte sich die Mannschaft zurück und holte sich am Ende alle drei Punkte. Schuster lobte später die mentale Stärke seiner Spieler, die die Defizite überwanden.
Sein Debüt als Cheftrainer markierte zugleich das Ende der langen Ära von Christian Streich. Die Bedeutung dieses Übergangs und die Emotionalität seines ersten Spiels an der Seitenlinie schienen Schuster zu überwältigen – nach dem Schlusspfiff war seine Rührung deutlich zu spüren.
In der Nachspielzeit sah Schuster sogar die Gelbe Karte, nachdem er gegen eine Schiedsrichterentscheidung bei einem Freistoß protestiert hatte. Trotz der Verwarnung hielt seine Mannschaft den Sieg fest und kletterte damit auf 20 Punkte in der Tabelle.
Die nächste Herausforderung wartet Mitte Februar, wenn Freiburg im DFB-Pokal-Viertelfinale auf Hertha BSC trifft. Ein Sieg würde den Einzug ins Halbfinale bedeuten.
Mit dem Erfolg bleibt der SC Freiburg Neunter in der Bundesliga und hat weiterhin die Chance auf internationalen Fußball. Schusters emotionale Reaktion unterstrich die Bedeutung des Spiels – sowohl als persönlicher Meilenstein als auch als entscheidender Moment für den Verein. Nun richtet sich der Fokus auf das anstehende Pokalduell gegen Hertha BSC.