03 March 2026, 10:39

Freiburger Klinikpersonal kämpft gegen massiven Stellenabbau bis 2028

Eine Gruppe von Menschen, darunter Männer und Frauen, marschiert mit Schildern und Transparenten die Straße entlang, im Hintergrund ist ein Gebäude mit Fenstern zu sehen.

Freiburger Klinikpersonal kämpft gegen massiven Stellenabbau bis 2028

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Universitätsklinikums Freiburg bereiten sich auf Proteste gegen geplante Stellenabbau vor. Bis zu 350 Vollzeitstellen könnten bis 2028 aufgrund von Finanzierungsengpässen wegfallen. Die von Beschäftigten und der Gewerkschaft Verdi organisierte Demonstration findet am 28. Februar in der Freiburger Innenstadt statt.

Die Kundgebung beginnt um 15 Uhr am Platz der Alten Synagoge. Die Teilnehmenden werden am Freiburger DGB-Haus vorbeiziehen, bevor sie das Gelände des Universitätsklinikums erreichen. Unter dem Motto 'Nicht auf unserem Rücken!' werden die Beschäftigten und Unterstützerinnen ein Ende der Entlassungen fordern.

Erwartet werden Redebeiträge von Klinikmitarbeitenden, Auszubildenden und sogar Patientinnen und Patienten. Verdi kritisiert die Landesregierung scharf: Die unzureichende Finanzierung durch Baden-Württemberg treibe das Krankenhaus in die Schuldenfalle. Die Gewerkschaft betont, dass die Belegschaft nicht für die finanziellen Probleme des Hauses geradestehen dürfe.

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Parallel dazu läuft eine weitere Kampagne, die auf Veränderung drängt. Sie fordert die Direktkandidatinnen und -kandidaten Südbadens für die anstehende Landtagswahl auf, sich zu einer vollständigen Übernahme der Investitionskosten für das Klinikum zu verpflichten. Die Klinikleitung hingegen hält die Kürzungen für unvermeidbar, um den Haushalt auszugleichen.

Die Proteste spiegeln die wachsenden Spannungen um die Gesundheitsfinanzierung in der Region wider. Sollten die Stellenabbau wie geplant umgesetzt werden, könnten bis 2028 bis zu 350 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich von der politischen Reaktion auf die Forderungen der Gewerkschaft und dem Erfolg der Kampagne ab.