28 April 2026, 21:17

Freiburger Verpackungssteuer gefährdet Arbeitsplätze und Betriebe

Große Menschenmenge marschiert auf einer Stadtstraße mit Schildern und Plakaten, mit Bäumen, Glasgebäuden und Fahrzeugen im Hintergrund.

Freiburger Verpackungssteuer gefährdet Arbeitsplätze und Betriebe

Freiburger Verpackungssteuer stößt auf wachsenden Widerstand

Die Freiburger Verpackungssteuer sieht sich zunehmendem Widerstand lokaler Unternehmen und Wirtschaftsverbände ausgesetzt. Die Maßnahme, die eigentlich der Abfallreduzierung dienen sollte, hat stattdessen Arbeitsplatzverluste und finanzielle Belastungen für Betriebe in der gesamten Stadt ausgelöst. Nun mehren sich die Forderungen nach einer sofortigen Abschaffung, da Firmen vor weiteren Schäden warnen, falls nicht bald gehandelt wird.

Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) fordert die Steuer in ihrer aktuellen Form abzuschaffen. Laut der Organisation habe die Abgabe bereits dazu geführt, dass einige Betriebe Stellen abbauen mussten – weitere Entlassungen drohten, sollte sich die Situation nicht ändern. Unternehmen berichten von verlorenen Aufträgen oder davon, dass Kunden in benachbarte Regionen ausweichen, wo die Steuer nicht gilt.

Besonders hart getroffen haben die zusätzlichen Kosten Restaurants, Caterer und Lieferdienste. Bei Veranstaltungen können die Mehrkosten schnell auf mehrere hundert Euro anwachsen und kleine Betriebe stark belasten. Bereits früher hatte die Industrie- und Handelskammer (IHK) auf die Schwierigkeiten von Gastronomen hingewiesen, die die Steuer als unpraktikabel und schädlich bezeichnen.

Kritiker argumentieren, dass Alternativen wie Mehrwegsysteme im täglichen Betrieb nur schwer umsetzbar seien. Zwar hat die Stadtverwaltung eine Überprüfung der Steuer für den Herbst angekündigt, doch für die Wirtschaft kommt diese Frist zu spät. Der VBU drängt nun auf ein schnelles politisches Eingreifen, um weitere wirtschaftliche Schäden zu verhindern.

Die Verpackungssteuer hat in Freiburg bereits zu Stellenstreichungen und Auftragsverlusten geführt. Da Wirtschaftsverbände vor einer Verschärfung der Lage warnen, wächst der Druck auf die lokalen Behörden, noch vor der geplanten Prüfung zu handeln. Die Entscheidung wird zeigen, ob die Steuer bestehen bleibt oder in den kommenden Monaten deutlich verändert wird.

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