Freiburger WOMI-Projekt stärkt Unterstützung für EU-Zuwandernde und Wohnungslose mit neuen Beratungsangeboten
Hans-Jürgen PeukertFreiburger WOMI-Projekt stärkt Unterstützung für EU-Zuwandernde und Wohnungslose mit neuen Beratungsangeboten
Freiburger WOMI-Projekt aktualisiert Beratungsangebote für EU-Zuwandernde und Wohnungslose
Das Freiburger WOMI-Projekt (Wohnen-Notunterkunft-Migration-Integration) hat seine Unterstützungsleistungen für neu zugewanderte EU-Bürger:innen und von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen überarbeitet. Die Initiative bietet nun angepasste Sprechzeiten für persönliche und telefonische Beratungen an. Fachberater:innen leisten gezielte Hilfe bei Fragen zu Wohnraum, Arbeit und rechtlichen Angelegenheiten, um Lücken in bestehenden Hilfssystemen zu schließen.
WOMI wird über das Amt für Migration und Integration in der Berliner Allee sowie das KontaktNetz-Zentrum in der Eschholzstraße koordiniert. Beide Standorte haben ihre Öffnungszeiten für Präsenzberatungen angepasst. Auch die telefonischen Sprechstunden wurden neu organisiert, um den Bedarf besser abzudecken.
Die Berater:innen suchen aktiv Obdachlosenunterkünfte, Notübernachtungen und Beratungsstellen auf, um Hilfesuchende direkt zu erreichen. Im Fokus stehen dabei neu zugewanderte EU-Bürger:innen sowie wohnungslose Menschen mit Perspektiven auf Wiedereingliederung. Die Arbeit des Projekts schafft Schnittstellen zwischen dem Migrations- und Integrationsamt und dem Sozialamt, um Versorgungslücken zu überbrücken.
Das WOMI-Projekt unterstützt bei einer Vielzahl von Problemen – von Mietschulden und Wohnberechtigungsscheinen bis hin zu Arbeitskonflikten. Zudem erhalten Ratsuchende Hilfe zu Krankenversicherung, Sozialrecht und Aufenthaltsfragen im Rahmen der EU-Freizügigkeit. Dieser spezialisierte Ansatz unterscheidet WOMI von anderen, breiter aufgestellten Hilfsangeboten in der Stadt.
Mit den aktualisierten Leistungen will WOMI den Zugang zu Wohnraum, rechtlicher und beruflicher Unterstützung vereinfachen. Durch die Vernetzung verschiedener Stellen werden Doppelstrukturen abgebaut und die Effizienz der Hilfe für benachteiligte Gruppen gesteigert. Die neuen Sprechzeiten für persönliche und telefonische Beratungen gelten an beiden Standorten.






