Freiburgs buntes Protestwochenende: Von Wehrpflicht bis Klimastreik
Gabor HethurFreiburgs buntes Protestwochenende: Von Wehrpflicht bis Klimastreik
Freiburg bereitet sich auf ein vielseitiges Protestwochenende vor
An diesem Wochenende wird Freiburg Schauplatz zahlreicher Kundgebungen und Demonstrationen sein. Von Freitag bis Samstag finden mehrere Veranstaltungen statt, die sich mit Themen wie Wehrpflicht, Klimaschutz und internationalen Konflikten befassen. Die Behörden warnen vor vorübergehenden Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im Straßenbahnverkehr.
Den Auftakt macht am Freitag eine stationäre Kundgebung gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und rechtsextreme Politik. Organisiert wird die Veranstaltung vom Hamburger Bündnis "Schulstreik gegen Wehrpflicht", das von 11:30 bis 14:30 Uhr im Mensagarten an der Rempartstraße präsent sein wird. Erwartet werden etwa 20 Teilnehmer:innen. Am Abend folgt ab 18:00 Uhr der Internationale Klimastreik am Platz der Alten Synagoge, an dem voraussichtlich 600 Menschen teilnehmen. Die Demonstration führt über die Werthmannstraße, Rempartstraße, Talstraße und die Kaiserbrücke und endet gegen 22:00 Uhr.
Am Samstag steht ab 13:00 Uhr ein Informationsstand unter dem Motto "Freiheit für Gaza" am Platz der Alten Synagoge, der bis 19:00 Uhr besucht werden kann. Um 14:00 Uhr beginnt eine Demonstration mit etwa 1.000 erwarteten Teilnehmenden, die über den Rotteckring, Friedrichring und die Kaiser-Joseph-Straße zurück zum Ausgangspunkt führt. Bereits am Vormittag findet von 9:30 bis 12:30 Uhr auf dem Augustinerplatz eine kleinere Kundgebung gegen das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen statt. Mit kurzfristigen Straßensperrungen entlang der Demonstrationsrouten ist zu rechnen, Parkhäuser sollen jedoch durchgehend zugänglich bleiben. Auch im Straßenbahnverkehr kann es zu Behinderungen kommen.
Die verschiedenen Proteste spiegeln ein breites Spektrum politischer und gesellschaftlicher Anliegen wider. Die Stadtverwaltung rät Anwohner:innen und Besucher:innen, mögliche Verzögerungen einzuplanen. Zwar wurden keine konkreten Verantwortlichen für die einzelnen Veranstaltungen genannt, doch das Bündnis "Schulstreik gegen Wehrpflicht" sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben ihre Unterstützung für die Proteste öffentlich bekundet.