11 February 2026, 15:46

Freiburgs Universitätsklinikum eröffnet Digitales Innovationszentrum für medizinische Zukunftstechnologien

Eine Wand mit den Worten "Willkommen bei IBM" beleuchtet von Deckenlampen, mit einer Tür zum IBM Innovation Space MCC im Hintergrund.

Freiburgs Universitätsklinikum eröffnet Digitales Innovationszentrum für medizinische Zukunftstechnologien

Universitätsklinikum Freiburg eröffnet neues Digitales Innovationszentrum (DIGIZ) zur Stärkung von Gesundheitsforschung und Wirtschaftswachstum

Das Universitätsklinikum Freiburg startet ein neues Digital Innovation Center (DIGIZ), um die medizinische Forschung voranzutreiben und die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Das Projekt erhält in den nächsten fünf Jahren bis zu 25 Millionen Euro aus Landesmitteln Baden-Württembergs. Zu den wichtigsten Partnern zählt Siemens Healthineers, das gemeinsam mit anderen an innovativen medizinischen und digitalen Lösungen arbeiten wird.

Ziel des neuen Zentrums ist es, den Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis zu beschleunigen. Durch die Vernetzung von Wissenschaft, Medizin und Industrie wird sich DIGIZ auf datengetriebene Innovationen im Gesundheitswesen konzentrieren. Das Modell "Industry-on-Campus" schafft eine gemeinsame Plattform für Medizintechnik, Biotechnologie und digitale Gesundheit.

Freiburg wurde als idealer Standort ausgewählt, da das Universitätsklinikum bereits eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung von Krankenhäusern einnimmt. Auch das lebendige Start-up-Netzwerk der Region war ein entscheidender Faktor für die Entscheidung. Über die Forschung hinaus wird DIGIZ die landesweite Forschungsinfrastruktur ausbauen und Baden-Württembergs Position als führender Standort für Gesundheitsinnovationen weiter stärken.

Mit den 25 Millionen Euro Landesförderung wird DIGIZ die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Industrie und Gesundheitsversorgern vorantreiben. Die Arbeit des Zentrums soll neue Medizintechnologien hervorbringen und die Patientenversorgung verbessern. Langfristig könnte das Projekt zudem weitere Investitionen und Fachkräfte in die Region ziehen.