Führungswechsel bei Friendly Fire: Neue Ära für das Charity-Event der Gaming-Szene
Hans-Jürgen PeukertFührungswechsel bei Friendly Fire: Neue Ära für das Charity-Event der Gaming-Szene
"Friendly Fire": Beliebte Charity-Veranstaltung wechselt die Führung
Das jährliche Wohltätigkeits-Event Friendly Fire, das von bekannten Content-Creators wie Gronkh und PietSmiet ins Leben gerufen wurde, steht vor einem Führungswechsel. Nach Jahren des Wachstums und Rekordspenden gibt Lena Laaser die Leitung ab und übergibt die Verantwortung an Alina Ulrich. Der Wechsel markiert eine neue Phase für die Veranstaltung, die bereits Millionen für gute Zwecke gesammelt hat.
Ursprünglich unter der Ägide von Mikkel Robrahn gestartet, baute Laaser Friendly Fire maßgeblich aus. Die letzte Ausgabe der Aktion brachte auf Twitch über 1,75 Millionen Euro ein – ein neuer Höchststand nach den vorherigen Rekorden von einer Million Euro (2022) und 887.000 Euro (2021).
Die Gründer Gronkh und PietSmiet wurden für ihr Engagement bereits 2018 mit einem Sonderpreis beim Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet. Nun blicken sie optimistisch in die Zukunft und betonen, dass unter Ulrichs Führung ein stärkerer Teamansatz verfolgt werden soll.
Laaser dankte bei ihrem Abschied der Community für die Unterstützung und hob die gesellschaftliche Wirkung des Events hervor. Ulrich, die neue Leiterin, plant die Zusammenstellung eines interdisziplinären Teams, um die langfristige Ausrichtung von Friendly Fire zu gestalten. Konkrete Details, wie sich die Veranstaltung unter ihrer Führung entwickeln wird, gab es bisher jedoch nicht.
Jährlich unterstützt das Event unterschiedliche gemeinnützige Projekte, wobei die genaue Verteilung der Gelder nicht öffentlich bekannt ist.
Mit Ulrich an der Spitze will Friendly Fire an die bisherigen Erfolge anknüpfen. Die Veranstaltung hat bereits Millionen für den guten Zweck gesammelt und Branchenanerkennung erhalten. Die nächsten Schritte des Teams werden zeigen, wie sich die Initiative in den kommenden Jahren weiterentwickelt.