24 April 2026, 22:29

Gefahrgut-Unfall auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid ohne Warntafel gestoppt

Ein gelber tuchbedeckter Lkw in einer Garage mit verstreuten Werkzeugen und Gegenständen auf dem Boden, was auf Wartungsarbeiten hindeutet.

Gefahrgut-Unfall auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid ohne Warntafel gestoppt

Gefahrgut-Zwischenfall auf der A2 bei Bielefeld in den frühen Morgenstunden

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In den frühen Morgenstunden hat sich auf der Autobahn A2 in der Nähe von Bielefeld ein Vorfall mit gefährlichen Gütern ereignet. Polizei und Feuerwehr rückten aus, nachdem ein Lkw mit defekten Beleuchtungseinrichtungen gemeldet worden war, der chemische Gefahrstoffe transportierte. Der 52-jährige Fahrer aus Belarus hatte Natriumfluorid geladen, als das Fahrzeug kurz nach 3:40 Uhr gestoppt wurde.

Autofahrer hatten die Behörden auf einen Sattelschlepper auf der A2 aufmerksam gemacht, dessen Rücklichter nicht funktionierten und nur die Warnblinkanlage aktiviert war. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Herford ortete den Lkw und wies ihn an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug keine vorgeschriebene Warntafel für die gefährliche Ladung führte.

Der Lastwagen wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und erhielt ein Weiterfahrverbot. Im Inneren war ein Fass mit Natriumfluorid aufgrund mangelnder Sicherung umgekippt. Die Feuerwehr sperrte einen Radius von 50 Metern ab und leitete die Umschüttung der Chemikalie in einen Auffangbehälter ein, um Austritte zu verhindern.

Sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter durchliefen vorsorglich eine Dekontamination. Die Verkehrsabteilung der Bielefelder Polizei wird nun die digitalen Fahrtschreiberdaten des Lkw auswerten, um mögliche weitere Verstöße zu prüfen.

Der Lastwagen bleibt vorerst stillgelegt, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden haben das Natriumfluorid sichergestellt und prüfen mögliche Verstöße gegen Transportvorschriften. Dem Fahrer drohen weitere Konsequenzen wegen des Zustands seines Fahrzeugs und der unsachgemäßen Ladungssicherung.

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