Gothas Ausstellung chinesischer Schätze lockt über 21.000 Besucher an
Hans-Jürgen PeukertTausende sehen 'Chinas Gold und Gothas Schätze' - Gothas Ausstellung chinesischer Schätze lockt über 21.000 Besucher an
Eine aktuelle Ausstellung in Gotha hat großes Aufsehen erregt: Über 21.000 Besucher bewunderten seltene chinesische Kunstschätze. Unter dem Titel "Chinas Gold und Gothas Schätze" präsentierte die Schau 145 handgefertigte Objekte aus dem 16. Jahrhundert. Der Erfolg spiegelt das wachsende Interesse am kulturellen Austausch zwischen den beiden Regionen wider.
Die Ausstellung fand in den Museen der Stiftung Friedenstein statt, wo Gäste unter anderem Körbe aus goldenen Fäden sowie Gefäße mit Saphiren, Jade und Rubinen bewundern konnten. Die Exponate stammten aus der Privatsammlung von Peter Viem Kwok, die im Qujiang-Museum der Schönen Künste in Xi’an, China, beheimatet ist.
Insgesamt verzeichneten die Museen der Stiftung im Jahr 2025 rund 149.500 Besucher. Nun laufen die Vorbereitungen für eine Gegenausstellung: Ab November 2026 werden Gothas eigene Kostbarkeiten nach Xi’an reisen. Zwar stehen Details wie Ausstellungsort, Exponateliste und Titel der Schau noch nicht fest, doch das Projekt unterstreicht die fortgesetzte Partnerschaft zwischen den beiden Einrichtungen.
Der Austausch betont die kulturellen Verbindungen zwischen Gotha und Xi’an. Nach der Präsentation chinesischen Handwerks in Deutschland wird die Stiftung nun Gothas Erbe in China zeigen. Weitere Ankündigungen zur Ausstellung 2026 werden in Kürze erwartet.