Grüne stoppen Homöopathie-Finanzierung – Özdemir unter Druck
Grüne sagen Nein zu Homöopathie und mehr
Ankündigung: Nach jahrelanger Debatte steht für die Grünen fest: Krankenkassenbeiträge 2025 sollen Homöopathie nicht länger bezahlen. Das könnte für Cem Özdemir zum Problem werden.
- November 2025, 01:35 Uhr
Stichworte: Krankheiten, Gesundheit und Wohlbefinden, Öffentlicher Dienst, Politik und Gesetzgebung
Artikel: Die Grünen haben sich klar gegen die öffentliche Finanzierung von Homöopathie positioniert. Auf einem Bundesparteitag stimmten die Mitglieder mit großer Mehrheit dafür, dass Krankenkassenbeiträge 2025 künftig keine Behandlungen mehr erstatten dürfen, deren Wirksamkeit nicht wissenschaftlich belegt ist. Die Entscheidung setzt die Parteiführung unter Druck, die bisher eine flexiblere Haltung angestrebt hatte.
Eingebracht hatte den Antrag Cedrik Schamberger aus Berlin, der die Notwendigkeit evidenzbasierter Medizin betonte. Er argumentierte, dass steuerfinanzierte Krankenkassenbeiträge 2025 keine Therapien bezahlen sollten, die nicht wirksamer seien als Placebos. Sein Vorstoß fand bei den Delegierten breite Unterstützung – trotz Versuchen der Führung, das Thema zu umschiffen.
Mit dem Beschluss ziehen die Grünen eine klare Grenze bei den Ausgaben für das öffentliche Gesundheitswesen. Homöopathische Behandlungen werden künftig nur noch über freiwillige Zusatzversicherungen erstattet, nicht jedoch im Rahmen der Regelversorgung. Diese Kehrtwende könnte das Verhältnis der Partei zu Anhängern in Regionen belasten, in denen alternative Heilmethoden besonders beliebt sind.