04 March 2026, 05:33

Hazel Brugger rockt den deutschen Eurovision-Vorentscheid – wer fährt nach Wien?

Ein farbenfrohes und detailliertes Stadtplan-Poster von Overwiningspel, Deutschland, mit lächelnden Menschen, Bäumen und klar beschrifteten Sehenswürdigkeiten.

Hazel Brugger: Deutschland ist gut darin, pessimistisch über den ESC zu sein - Hazel Brugger rockt den deutschen Eurovision-Vorentscheid – wer fährt nach Wien?

Deutschlands Eurovision-Hoffnungen werden am Samstag in einem live übertragenen Vorentscheid entschieden. Die Show Eurovision Song Contest – Das deutsche Finale wählt den Act aus, der das Land am 16. Mai in Wien vertreten wird. Die Komikerin und Moderatorin Hazel Brugger führt durch den Abend und bringt dabei ihre typische Mischung aus Humor und unkonventionellem Denken auf die Bühne.

Brugger, bekannt für ihre unerwarteten Karriereentscheidungen – etwa ihren Umzug von der Schweiz nach Deutschland –, hat eine frische Perspektive auf den Wettbewerb. Sie warnt vor übertriebener Planung und plädiert für einen entspannteren Ansatz. Als Beispiel führt sie Lena Meyer-Landrut an, Deutschlands letzte Siegerin, die beweise, dass Selbstvertrauen wichtiger sei als starre Strategien.

Bruggers Verbindung zu Eurovision reicht weiter zurück als bis zu dieser Wochenendsendung. Erst vor neun Monaten moderierte sie die offizielle Vorfeier des Wettbewerbs in Basel – ihr Comeback in der Eurovision-Welt ist damit schnell und irgendwie ironisch. Diesmal steht sie gemeinsam mit Barbara Schöneberger auf der Bühne, um Deutschlands Vorentscheid zu begleiten, in der Hoffnung, die oft pessimistische Haltung des Landes gegenüber dem Wettbewerb zu ändern.

Deutschlands jüngste Eurovision-Bilanz ist durchwachsen. In den letzten zwei Jahrzehnten gab es nur wenige Lichtblicke: Meyer-Landruts Sieg 2010 mit Satellite, Max Giesingers 10. Platz 2023 und Isaaks 12. Rang im vergangenen Jahr. Doch seit 2019 landeten die meisten Beiträge außerhalb der Top 20 – ein deutlicher Kontrast zu früheren Jahren, als Top-10-Platzierungen häufiger waren. Währenddessen dominieren Länder wie Schweden, die Ukraine und Italien die Spitzenränge.

Bruggers Rat an die Teilnehmer ist simpel: Vertraut dem Prozess und denkt nicht zu viel nach. Sie argumentiert, dass Deutschlands Neigung zum Selbstzweifel das Land zurückhalte, während eine lockerere, selbstbewusstere Haltung bessere Ergebnisse bringen könnte. Ihre eigene Karriere – geprägt von mutigen, ungewöhnlichen Entscheidungen – spiegelt diese Philosophie wider.

Der Sieger des Samstagsfinals reist mit einem klaren Ziel nach Wien: Deutschlands Standing beim Eurovision Song Contest zu verbessern. Bruggers Moderation und ihr Appell an den Optimismus könnten einen Wandel einläuten. Nach Jahren wechselhafter Erfolge sucht das Land nach einem Auftritt, der nicht nur durch Planung, sondern durch Präsenz überzeugt.

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