Heidebad in Solingen: Bürger fordern Transparenz bei Schließung und Testergebnissen
Hans-Jürgen PeukertHeidebad in Solingen: Bürger fordern Transparenz bei Schließung und Testergebnissen
In Solingen haben sich die politischen Spannungen wegen der anhaltenden Schließung des Heidebad-Freibads erneut zugespitzt. Die Bürger sind verärgert, da die Ergebnisse der Kontaminationstests weiterhin unter Verschluss bleiben. Nun hat sich die Bürgerinitiative Bürgergemeinschaft für Solingen e.V. (BfS) eingeschaltet, um Antworten und Maßnahmen zu fordern.
Die BfS wirft den lokalen Behörden mangelnde Transparenz vor. Raphael Bender, Sprecher der Initiative für Sportpolitik, bezeichnete die Schließung angesichts der fehlenden Testergebnisse als „völlig inakzeptabel“. Die BfS vermutet zudem, dass die Schließung eine gezielte Taktik sein könnte, um das Bad dauerhaft zu schließen.
Das Heidebad hat für den Stadtteil Ohligs eine besondere Bedeutung: Es steht für Transparenz und bürgerschaftliches Engagement und ist zudem eine wichtige, kostengünstige Freizeitmöglichkeit für Familien mit knappem Budget. Die BfS fordert nun die vollständige Offenlegung der Testergebnisse, einen klaren Sanierungsplan sowie einen realistischen Zeitrahmen für die Wiedereröffnung.
Die Initiative warnt die lokalen Politiker vor Schritten, die zu einer dauerhaften Schließung führen könnten. Ohne veröffentlichte Ergebnisse oder ein konkretes Konzept wird die Debatte über die Zukunft des Heidebads voraussichtlich weiter an Schärfe gewinnen.
Die BfS besteht auf Transparenz und eine verbindliche Strategie zur Wiedereröffnung. Solange diese Forderungen nicht erfüllt werden, dürfte die Unzufriedenheit in der Bevölkerung anhalten. Die Zukunft des Bades bleibt ungewiss, während der Druck auf die Verantwortlichen weiter steigt.






