Heidenheims Trainer Schmidt fordert Geduld im Bundesliga-Abstiegskampf
Hans-Jürgen PeukertHeidenheims Trainer Schmidt fordert Geduld im Bundesliga-Abstiegskampf
Frank Schmidt, Cheftrainer des 1. FC Heidenheim, bittet um Geduld, während die Mannschaft in der Bundesliga kämpft. Der Verein befindet sich nach einem schwierigen Start in die Saison 2025/2026 am Tabellenende. Schmidt räumt ein, dass die Liga von Jahr zu Jahr stärker wird und es für alle Teams schwieriger wird, sich zu verbessern.
Bisher gelang Heidenheim in den ersten sechs Spielen nur ein Sieg. Dennoch konzentriert sich Schmidt darauf, Lösungen zu finden, statt sich mit Rückschlägen aufzuhalten. Seine nächste Aufgabe besteht darin, für das anstehende Spiel gegen Werder Bremen eine schlagkräftigere Startelf aufzustellen – mehrere Leistungsträger kehren nach Verletzungen zurück.
Die Rückkehr von Stürmern wie Mathias Honsak könnte dem Team den dringend benötigten Schub geben. Schmidt ist überzeugt, dass ihre Präsenz die Chancen im nächsten Spiel erhöhen wird. Gleichzeitig appelliert er an den Zusammenhalt und fordert sowohl die Spieler als auch die Fans auf, in dieser schwierigen Phase geschlossen hinter der Mannschaft zu stehen.
Nach 19 Spieltagen belegt Heidenheim derzeit Platz 13 in der Tabelle. Vereine wie der VfL Wolfsburg und der 1. FC Köln liegen nur knapp vor ihnen – ein Beleg für den engen Kampf am unteren Ende der Liga.
Schmidts Aufruf kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Verein versucht, sich aus der Abstiegszone zu arbeiten. Nun muss der Trainer entscheiden, wie er die erweiterten Kadermöglichkeiten am besten nutzt. Ein positives Ergebnis gegen Werder Bremen könnte den Wendepunkt in ihrer Saison markieren.