Hoeneß bleibt trotz HSV-Niederlage bei seiner Rotationsstrategie fest
Hans-Jürgen PeukertHoeneß bleibt trotz HSV-Niederlage bei seiner Rotationsstrategie fest
Hoeneß wehrt sich gegen Kritik
VfB Stuttgart erlitten mit 1:2 eine Niederlage gegen den Hamburger SV, nachdem Trainer Sebastian Hoeneß sieben Änderungen an seiner Stammelf vorgenommen hatte. Die Rotationspolitik löste Kritik aus – doch Hoeneß verteidigte seine Entscheidungen entschlossen. Nun richtet sich der Fokus der Mannschaft auf das DFB-Pokal-Duell unter der Woche gegen den VfL Bochum.
Hoeneß brachte den Top-Stürmer Deniz Undav früher als geplant ins Spiel, nachdem Chris Führich in der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden musste. Der Trainer gab zu, dass Undav länger gespielt habe, als ideal gewesen wäre, und damit das Risiko einer erneuten Verletzung einging. Dennoch bestand er darauf, dass seine Aufstellungsentscheidungen unabhängig vom Spielergebnis bewertet werden müssten.
Die Niederlage gegen den HSV hat Hoeneß nicht von seiner Rotationsstrategie abgebracht. Mit Undav, der sich noch von einer langwierigen Verletzung erholt, und einem vollen Spielplan stehen dem Coach weitere Herausforderungen bevor. Die nächste Bewährungsprobe für Stuttgart folgt in Bochum, wo die Mannschaft im DFB-Pokal weiterkommen will.